Sonntag, 11. August 2019

Märchentag an Bord der MS Lenin

Kirchenruine von Krochino im Scheksna-Stausee


Kirillo-Beloserskij-Kloster bei Goritsy


Klosterkirchen

Teezeremonie auf der MS Lenin

Andenkenladen an Bord

Die Hexe Baba Jaga beim Abendessen
Montag, 5. August 2019

Auch heute werden wir wieder ziemlich nass bei der Besichtigung des Kirillo-Beloserskij-Klosters. Wir sehen uns dort einige Kirchen, das Ikonen-Museum und die Klosterküche an. Einige Mönche singen wunderschöne mehrstimmige Choräle.  Hinter der Klosteranlage befindet sich ein See, dessen Wasser angeblich eine verjüngende Wirkung hat. Ob das auch noch bei strömendem Regen zutrifft? Wäre es nicht so kalt, könnte man sicher baden - heute spritzen wir uns einfach eine Ladung Wasser ins Gesicht. Bei unserer Rückkehr aufs Schiff erwartet uns eine Teezeremonie mit Samovar und leckerem Gebäck.

Freilichtmuseum im Onegasee

In der Winterkirche (Maria-Schutzkirche) auf der Insel Kischi

Die Maria-Schutzkirche von außen
Sommerkirche (Christi-Verklärungs-Kirche) ganz aus Holz

Handwerkerin bei Perlen-Häkeln

Bauernhaus

Anlegestelle

Holzkapelle

Gute Stube mit Samowar


Christi-Verklärungskirche (links) und Maria-Schutzkirche (rechts) mit Glockenturm
Sonntag, 4. August 2019

In der Nacht fahren wir über den - ziemlich großen - Onegasee, auf dem ein rauer Seegang herrscht und erreichen am Morgen die Insel Kischi. Hier verlassen wir das Schiff, um das Freilichtmuseum zu besichtigen. Leider ist es heute stürmisch und regnerisch, das ideale Wetter für unsere Regenponchos! Aber im Winter soll es hier noch viel schlimmer sein. Ein wahres Wunderwerk aus Holz ist die Verklärungskirche, angeblich ganz ohne Nägel gebaut. Die Dachschindeln bestehen aus Espenholz und schimmern wie Gold. Leider wird sie innen gerade renoviert und ist daher nicht zugänglich. Wir machen einen langen Spaziergang über die Insel, besuchen etliche Häuser und werden auf dem Schiff mit einem Glas Tee empfangen, bevor das Mittagessen serviert wird.

Kunstwerke aus Holz

Wodka-Museum in Mandrogi

Wodka-Probe im Museum

Holzfassade


Mandrogi

Unser Schiff Lenin mit Schwesterschiff

Altes Holzhaus
Schaschlikessen

Bauernhaus mit Garten

Kunsthandwerkerin

Vor unserer Kabine 338
Samstag, 3. August

Am Fluss Swir zwischen dem Ladoga- und dem Onegasee wurde vor einigen Jahren ein Dorf aus Holzhäusern gebaut, in dem Kunsthandwerker typisch russische Andenken anfertigen und verkaufen.
In einem der Häuser befindet  sich ein Wodkamuseum, wo man unzählige verschiedene Wodkaflaschen ansehen und auch ein paar Kostproben nehmen kann. In anderen Häusern werden Matrjoschkas bemalt, Tücher bestickt, Figuren geschnitzt etc. Daneben stehen auch einige Bauernhäuser mit bunten Blumen- und Gemüsegärten. Heute wird das Mittagessen nicht auf dem Schiff serviert, sondern in einem Zelt im Museumsdorf.

Die Schätze der Zaren

Smolny-Kloster mit Kathedrale

Fotomotive auf der Suche nach Kundschaft
Panzerkreuzer Aurora

Buchhandlung im Singerhaus mit Café
Pferdekutsche vor dem Winterpalast

Schlossplatz mit Alexandersäule



Gemäldesammlung in der Eremitage

Wappensaal

Kapelle im Winterpalast

Ruhmeshalle der Helden des Vaterländischen Krieges

Raum mit riesiger Vase aus Malachit

Probealarm auf dem Kreuzfahrtschiff  Lenin
Freitag, 2. August

Wir verlassen unser Hotel nach dem Frühstück, verbringen aber den Großteil des Tages noch in St. Petersburg, wo wir hauptsächlich das Smolny-Kloster und die Eremitage samt Winterpalast besichtigen. Wir sehen auch den Panzerkreuzer Aurora, von wo aus 1917 das Signal zum Beginn der Oktoberrevolution gegeben wurde.
Unvorstellbar ist die Pracht im Winterpalast, der angeblich über 1000 Räume verfügen soll. Die Eremitage, das gigantische Kunstmuseum, beherbergt Gemälde und Statuen aus vielen verschiedenen Epochen. Um alles genau anzusehen, würde man viele Tage benötigen! Wir sind schon nach ein paar Stunden ziemlich überfordert. Obwohl wir über eine Sprechanlage mit unserer Führerin verbunden sind, ist es schwer, den Anschluss an die Gruppe nicht zu verlieren, da zahllose Besucher die Räume und Treppen bevölkern. Tatsächlich fehlen auch am Ende zwei Mitglieder unserer Reisegruppe und die Reiseleiterin ist schon sehr nervös, bis sie die beiden an einem benachbarten Ausgang entdeckt. Nun fahren wir zum Hafen, wo das Schiff "Lenin" bereits auf uns wartet.

Donnerstag, 1. August 2019

Kathedralen und andere Bauwerke in St. Petersburg

Auf dem Newski Prospekt

Isaakskathedrale

Blick über die Newa auf die Admiralität

Matrjoschkas

In der Auferstehungs-Kirche

Die Auferstehungskirche, auch Blutkirche oder Erlöserkirche genannt
Greifenbrücke

Die Kasaner Kathedrale auf dem Newski Prospekt



Lange Rolltreppe in einer Petersburger Metrostation

Saal im Witebsker Bahnhof

Metrostation
Donnerstag, 1. August 2019

Zunächst machen wir eine gemeinsame Stadtrundfahrt durch St. Petersburg. Wir fahren den bekannten Newski-Prospekt entlang, wo viele wichtige Bauwerke stehen. An einigen Stellen wird ein Fotostopp eingelegt und wir dürfen für ein paar Minuten aussteigen. Überall wimmelt es von Touristen, die genau die gleichen Fotos schießen wie wir. Bei der Erlöserkirche endet der gemeinsame Ausflug. Die Kirche ist innen schön bemalt, aber sehr voll, obwohl man Eintritt zahlen muss. Hier kann man auch die Stelle sehen, wo der Zar Alexander II einem Attentat zum Opfer fiel. Später essen wir in einem georgischen Lokal zu Mittag, besuchen die Statue des Ehernen Reiters und steigen auf die Aussichtsplattform der Isaakskathedrale. In einem gemütlichen Café gegenüber der Kasaner Kathedrale machen wir Kaffeepause, ehe wir die Greifenbrücke ansehen. Danach fahren wir die Metrolinie 1 entlang und steigen immer wieder aus, um die schön gestalteten Stationen zu fotografieren. Unterwegs besichtigen wir den Witebsker Bahnhof, ein historisches Jugendstilgebäude.