Posts mit dem Label Deutschland Oberbayern 2011 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Deutschland Oberbayern 2011 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 3. Oktober 2011

03.10.11 Durchs Klausbachtal zum Hirschbichl




Bevor wir uns auf den Rückweg machen, wandern wir durchs Klausbachtal. Der Weg beginnt recht unspektakulär - bis auf einige lilafarbene und blaue Enziane auf den angrenzenden Wiesen gibt es nicht viel zu sehen. Interessanter wird es bei der neuen Hängebrücke über den Bach, der zu dieser Jahreszeit kaum Wasser führt. Auf der rechten Seite ragen die beeindruckenden Mühlsturzhörner auf. Eine Schautafel berichtet über den gewaltigen Bergsturz vor etwa 12 Jahren, als große Felsbrocken bis zu der Stelle geschleudert wurden, an der wir gerade stehen und die ganze Gegend mit weißem Steinmehl bedeckt war. Nun geht es beständig bergauf, bis wir in Österreich beim Gasthof Hirschbichl ankommen. Wir vertilgen einen Riesenteller Kaiserschmarren, ehe wir zurück zum Auto gehen und den Rest des Tages auf der Autobahn verbringen.

02.10.11 Überraschungstour auf den roten Grasberg




Heute machen wir uns frühzeitig auf den Weg und schweben mit der Seilbahn zur Jenner-Bergstation. Man sollte nicht glauben, wie viele Wanderer mit uns starten und sich ums Gipfelkreuz scharen. Auf einem breiten Weg wandern wir in Richtung Königsbachalm. Dann allerdings passiert uns ein Missgeschick - wir folgen irrtümlich einem Wegweiser in Richtung Königstalalm. Nun geht es beständig bergauf und der Weg wird immer schmaler. Zahlreiche Serpentinen führen durch einen Wald, aber weit und breit keine Spur von einem Gasthaus! Inzwischen befinden wir uns auf einem Trampelpfad, der teilweise steil und matschig ist. Dann geht es auf einen rötlich schimmernden Grasberg. Oben steht eine Bank und hier endet der Weg. Die Aussicht von hier aus ist nicht schlecht, aber es bleibt uns nichts anderes übrig, als die ganze Strecke wieder zurückzugehen.
Später gelangen wir doch noch zur Königsbachalm, steigen dann hinab zur Bootsanlegestelle Kessel, werden von einem der lautlosen Elektroboote an Bord genommen und probieren auf St. Bartholomä geräucherte Forellen mit Brot und Butter.
Angeblich sind heute so viele Urlauber auf der Halbinsel im Königssee wie noch nie in diesem Jahr. Deshalb verzögert sich unsere Rückfahrt und wir verpassen den letzten Bus nach Schwöb. Es ist schon dunkel, als wir zu unserer Ferienwohnung kommen.

01.10.11 Grünstein: Kleiner Berg mit Super-Aussicht




Eigentlich wollen wir heute auf den Jenner, aber da wir sehr spät aufgestanden sind, lohnt es sich nicht mehr. Die Dame in der Touristeninformation rät uns zu einer Wanderung auf den Grünstein. Der Weg ist zwar stellenweise sehr steil, aber pünktlich zum Mittagessen stehen wir vor dem Grünsteinhaus, wo heute ganz viel los ist. Nach dem Essen gehen wir zum Gipfelkreuz und danach wieder hinunter nach Schönau. Es herrscht wirklich ideales Wanderwetter.
Nachmittags werfen wir vom Malerwinkel aus einen Blick auf den Königssee. Danach machen wir noch einen Spaziergang zur Rabenwand, bevor wir mit dem Bus zu unserer Ferienwohnung fahren.