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Freitag, 5. September 2014

Besuch auf dem Fischmarkt







Dienstag, 2. September 2014

Da wir morgen wieder zurück in die Heimat fliegen, besuchen wir am Abend noch einmal den Fischmarkt von Puerto Ayora. Eine besondere Attraktion sind die braunen Pelikane und die Seelöwen, die sich hier versammeln, um Fischabfälle zu ergattern. Die Fischhändler, bewaffnet mit Fliegenklatsche und Wasserschlauch, versuchen meist vergeblich, die Tiere auf Abstand zu halten. Auch ein Fregattvogel wartet auf seine Chance.

Ausflug in die Lavawüste







Dienstag, 2. September 2014

Dass die Galapagosinseln vulkanischen Ursprungs sind, kann man auf Bartolome und Santiago noch deutlich sehen. Hier gibt es kein Süßwasser und nur wenige Pflanzen, aber einige schöne Strände mit hellem Sand, Vögel, Seelöwen und Echsen. Leider können wir nicht lange bleiben, denn nach dem Mittagessen auf dem Boot fahren wir zurück nach Santa Cruz.

Schon wieder Schildkröten und ein Traumstrand








Montag, 1. September 2014

In einem Schildkrötenreservat auf der Insel Santa Cruz können wir die riesigen Tiere aus der Nähe betrachten und durch eine Lavahöhle wandern. Nachmittags besuchen wir die Tortuga Bay, einen schönen Naturstrand, zu dem ein befestigter Fußweg führt. Hier kann man im klaren Wasser baden und die vielen kleinen Fische beobachten. In der Nähe der Mangroven verlassen wir schleunigst das Wasser, als einige große Fische auf uns zuschwimmen. Diese Baby-Haie sind zwar angeblich harmlos, aber man weiß ja nie ...

Höllenfahrt zur Pirateninsel






Sonntag, 31. August 2014

Die Fahrt mit dem Schnellboot zur Insel Floreana dauert nicht einmal zwei Stunden, ist aber nicht sehr lustig: Bei jeder Welle erschüttert ein harter Schlag das kleine Boot sowie die Passagiere und alle sind froh, als wir angekommen sind. Floreana war in früheren Zeiten ein Rückzugsort der Piraten, die dort ihre Wasservorräte auffüllten und in den Höhlen übernachteten. Diese Höhlen waren auch die erste Unterkunft der deutschen Auswandererfamilie Wittmer. Einige Nachkommen der Wittmers leben heute noch auf Floreana und betreiben eine Pension, in der wir zu Mittag essen. Später bietet sich die Gelegenheit, mit den Seelöwen zu schwimmen.

Ankunft auf Galapagos







Samstag, 30. August 2014

Zwei Stunden dauert unser Flug von Guayaquil zur Insel Baltra und danach geht es weiter mit Fähre bzw. Bus nach Puerto Ayora auf der Insel Santa Cruz, wo wir einige Tage lang wohnen. Gleich bei unserer Ankunft entdecken wir die ersten Tiere, später beim Ausflug zur Darwin-Station begegnen wir auch den Meerechsen und Riesenschildkröten.  Die Meerechsen sind viel kleiner, als wir gedacht haben, liegen faul in der Sonne und spucken von Zeit zu Zeit. Überall flattern die Darwinfinken herum, die aber meist unscheinbar grau, braun oder schwarz gefärbt sind. Die vielen Arten können nur von Ornithologen genau bestimmt werden, für uns sehen alle aus wie Spatzen. Der hübsche gelbe Vogel ist ein Goldlaubsänger.

Donnerstag, 28. August 2014

Bau-Boom im Tal der Hundertjährigen








28. August 2014

In Vilcabamba wohnen wir in einer unglaublich schönen Unterkunft, der Hosteria Izhcayluma (auf den oberen zwei Bildern). Vormittags machen wir eine Wanderung mit Blick aufs Tal und die braunen Berge. Leider wirkt die ganze Gegend ziemlich zersiedelt - anscheinend hatten viele US-Amerikaner die Idee, sich hier einen Altersruhesitz zu bauen, weil Klima und Lage so gesund sein sollen (aber sicher erhöhen die Autoabgase und der Baustellenlärm die Lebenserwartung nicht entscheidend). Rund um den Hauptplatz von Vilcabamba haben sich etliche Bio-Restaurants und -Cafés niedergelassen, in denen man vitaminreiche bzw. glutenfreie Mahlzeiten zu sich nehmen kann.

Am liebsten in Schwarz-Weiß: die Indigenas von Saraguro





27. August 2014

Heute verbringen wir den größten Teil des Tages im Bus, da wir nach Vilcabamba unterwegs sind. Doch mittags machen wir einen Zwischenstopp im kleinen Ort Saraguro, der von den gleichnamigen Indigenas bewohnt wird. Männer und Frauen tragen gleichermaßen ihre Haare zu einem langen Zopf geflochten und dazu schwarz-weiße Kleidung. Die Frauen stellen schönen Schmuck und andere Gegenstände aus kleinen Glasperlen her. Wir essen einen Teller breiiger Gemüsesuppe aus Saubohnen, Mais und Kartoffeln . Das geht schnell und die Einheimischen machen das auch. In Loja, einer größeren Stadt mit immensen Verkehrsproblemen, trinken wir Kaffee und bestellen schwarzen bzw. weißen Kuchen (Selva negra bzw. Selva blanca), also sozusagen Schwarzwälder und Weißwälder Kirschtorte. Die attraktivste Straße in Loja, die Lourdes-Straße, zieht mit ihren kleinen bunten Häuschen viele Besucher an.

Mittwoch, 27. August 2014

Im Nationalpark El Cajas







26. August 2014

Im Cajas-Nationalpark, der sehr hoch liegt, sieht es ein wenig aus wie in Island - die Hügel sind mit Gras bzw. Moos bewachsen, es gibt viele kleine Seen und kaum Bäume. Das Wetter ist auch so ähnlich  und wir starten unsere Wanderung im Regen-Outfit, teilweise mit warmen Handschuhen und Mützen. Doch im Lauf des Tages wird es besser und wir können Regencapes und -Jacken einpacken.  Natürlich spucken in Island keine Alpakas herum und es wachsen auch keine dieser extrem hartblättrigen und stachligen Agaven, in die man auf keinen Fall fassen sollte, wenn man auf dem matschigen Untergrund ausrutscht. Diese Agaven blühen nur alle sieben Jahre und wir haben großes Glück, einige dieser türkisfarbenen Blüten zu Gesicht zu bekommen.