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Freitag, 6. April 2018

Begegnungen am Inle-See

Noch ein Einbein-Ruderer

Echte Silberfische im Kunsthandwerkerdorf Ywa Ma

Pagoden in Inn Dein

Mönche unterstützen sich gegenseitig beim Rasieren

Padaung-Frauen in Ywa Ma

Schwimmender Markt im Inle-See

Zerfallende Pagoden in Inn Dein

Tempel mit Buddhastatuen

Berühmte Pagode in Phaung Daw Oo, auch ein Wallfahrtsort

Papierherstellung im Shan-Staat

Unsere Reiseveranstalter in Myanmar haben alles super organisiert!
Freitag, 6. April 2018

Wenn man beabsichtigt, schönen Schmuck aus Silber, Gold und Edelsteinen zu kaufen, ist man im Dorf Ywa Ma an der richtigen Adresse. Durch den niedrigen Stundenlohn der äußerst kunstfertigen Handwerker kann der Schmuck hier sehr günstig angeboten werden. In einigen Läden sind auch so genannte Giraffenhalsfrauen beschäftigt, die ihren Körper mit goldfarbenen Messingringen dekorieren. Je älter sie sind, desto mehr Ringe zieren den Hals, aber bei der jüngeren Generation kommt der traditionelle (und ziemlich schwere) Schmuck nicht mehr so gut an. In Inn Dein befinden sich ca. 1000 Pagoden aus alter und neuerer Zeit, die meisten davon von Pflanzen überwuchert und beschädigt. Hier werden noch reichlich Spender gesucht, die sicher im nächsten Leben den Lohn für ihre gute Tat einheimsen. Am Abend fliegen wir zurück nach Yangon, denn am nächsten Morgen verlassen wir das Land mit Qatar Airways.

Donnerstag, 5. April 2018

Am meistbesuchten See in Myanmar

Flugzeug nach Heho

Markt in Heho

Frau aus den Bergen mit traditioneller Kleidung

Einbein-Ruderer

Touristenboot am Inle-See

Im Weberdorf  Inpawkhon

Herstellung von Zigarren (Cheroots) in Nampan

Unser Hotel Tresure Resort

Sonnenuntergang von unserem Zimmer aus

Anlegestelle des Hotels
Donnerstag, 5. April 2018

Mit dem Flugzeug reisen wir weiter nach Heho, wo wir einen sehr farbenfrohen und ursprünglichen Markt besuchen, dann bringt uns ein Bus zum Inle-See. Dort steigen wir in ein Langboot um, mitsamt unserem ganzen Gepäck, denn unser Hotel kann man nur vom Wasser aus erreichen. Der See wird von besonders vielen Touristen angesteuert, und das schon seit vielen Jahren. Die Einbein-Ruderer sind auch wirklich sehenswert - man findet sie nur dort. Die umliegenden Dörfer haben sich meist spezialisiert, etwa auf die Herstellung von Stoffen, von Zigarren oder den Anbau von Gemüse. Die schwimmenden Gemüseplantagen muss man zumindest nicht gießen! Unser Hotel ist ein Traum; es besteht aus einzelnen Hütten, die auf Pfählen im See stehen. Die Zimmer sind sehr geräumig und jedes Haus hat auch eine Terrasse mit Seeblick. Wir schlafen unter einem großen Moskitonetz.

Mittwoch, 4. April 2018

Gold für den Buddha


Ausflugsboot mit bequemen Korbsesseln
Taxi in Mingun

Die unvollendete Pathodawgyi-Pagode
Größte funktionsfähige Glocke der Welt

Strahlend weiß: die Myatheintan-Pagode

Landestypisches Mittagessen in Mandalay

Buddha-Statue in der Mahamuni-Pagode

Verzierungen aus Jade und Gold in der Mahamuni-Pagode

Im Golden-Palace-Kloster residierte früher ein König

Wunderbare Teak-Schnitzereien

In früherer Zeit war hier alles vergoldet

Das größte Buch der Welt, eingraviert in Steinplatten

Die Kuthodaw-Pagode

Sonnenuntergang auf dem Mandalay-Hill
Mittwoch, 4.4.2018

Obwohl in Myanmar teilweise große Armut unter der Bevölkerung herrscht, fällt auf, wie bereitwillig die Leute Blumen, Geld oder Blattgold für Buddha spenden. Durch die starken Regenfälle muss die Vergoldung an vielen Pagoden regelmäßig erneuert werden und in jedem Tempel stehen große, durchsichtige, mit Geldscheinen gefüllte Sammelboxen. Heute besuchen wir wieder zahlreiche Pagoden, unter anderem in Mingun, wohin wir mit dem Boot fahren. In diesem Ort steht beispielsweise eine riesige Pagoden-Ruine, die nur zu einem Drittel fertiggestellt und durch einige Erdbeben stark beschädigt wurde. Nach dem Mittagessen in Mandalay bewundern wir die Geschicklichkeit der Kunsthandwerker, die u. a. sehr originelle Marionetten anfertigen. Ein besonderer Höhepunkt ist die Mahamuni-Pagode. Männlichen Gläubigen ist es dort erlaubt, die Buddhastatue selbst mit Blattgold zu bekleben. Inzwischen ist die Statue schon ganz unförmig und sieht aus wie mit Beulen übersät. Auf dem Mandalay-Hill lassen wir den Tag ausklingen und warten auf den "atemberaubenden Sonnenuntergang", den das Reisehandbuch verspricht.

Dienstag, 3. April 2018

Mönche, Pagoden und Klöster in der Umgebung von Mandalay

Sonnenaufgang über Bagan

Einzug der Mönche vor dem Mittagessen (in Amarapura)

U Bein Brücke über den Taungthaman-See
Überfahrt nach Ava

Fahrt mit einer Pferdekutsche in Ava

Das Bagaya-Kloster in Ava

Das Aungmyae-Bonsan-Kloster ist heute unbewohnt

Die U-Min-Thone-Sel-Pagode wird gerade renoviert

Blick vom Sagaing-Hügel auf die umliegenden Pagoden


Folkloregruppe in unserem Hotel

Tanz mit Marionette
Dienstag, 3. April 2018

Dass Myanmar stark vom Buddhismus geprägt ist, erlebt man hier auf Schritt und Tritt. Ein Teil der Bevölkerung widmet als Mönch oder Nonne sein ganzes Leben dem erleuchteten Wesen, die anderen  spenden fleißig, damit die vielen religiösen Bauwerke in Schuss gehalten werden können. In Amarapura leben unzählige Mönche in den Klöstern, viele davon allerdings nur zeitweise. Vor dem Mittagessen ziehen sie durch die Straßen in Richtung Speisesaal, wo sie schweigend ihr Essen einnehmen. Diese Ruhe und Konzentration hat einen einleuchtenden Grund: Sobald ihnen auch nur ein Reiskorn hinunterfällt, müssen sie aufhören zu essen (jedenfalls theoretisch). An der Tür warten viele arme Leute auf die Essensreste. Von Touristen überlaufen ist die U-Bein-Brücke, eines der bekanntesten Fotomotive des Landes. Jetzt im Hochsommer hat der See viel Wasser verloren, deshalb muss man schon gut aufpassen, dass man nicht hinunterfällt - ein Geländer gibt es nicht. Später  überqueren wir einen kleinen Fluss mit der Fähre, um nach Ava zu gelangen, wo wir eine Sightseeing-Tour im Pferdewagen unternehmen. Kaum zu glauben, dass hier einmal ein König residierte. Sehr heilig geht es auf dem Sagaing-Hügel zu. Tausende von Mönchen und Nonnen leben in verschiedenen Klöstern und überall glänzen die Pagoden in der Abendsonne.

Montag, 2. April 2018

Von wilden Affen verfolgt: Barfußwanderung auf den Mount Popa

Postkartenblick vom Aussichtsturm

So viele Tempel!

So wird der Toddy-Palmsaft gewonnen

Teeblattsalat, ein typisch burmesisches Gericht

Obstmarkt auf dem Weg zum Mt. Popa

Unser Ziel: die Pagode oben auf dem Berg

Einige der Geister (Nats) auf dem Berg

Mit den Makaken ist nicht zu spaßen

Geschafft!

Unser Mittagessen (ganz links der Salat aus Hundertjährigen Eiern)

Noch ein paar der 3000 Tempel in Bagan
Montag, 2. April 2018 (Ostermontag)

Der Mount Popa ist von unserem Hotel ca. 50 Kilometer entfernt, trotzdem brauchen wir über eine Stunde reine Fahrtzeit, um dorthin zu gelangen. Unterwegs halten wir ein paarmal: bei einem Aussichtsturm, von dem aus man theoretisch sehr weit blicken kann, an einer Toddy-Palmen-Plantage (hier erfährt man alles über die Verarbeitung dieses äußerst nützlichen Baums, der sowohl zum Häuser- und Möbelbau als auch als Nahrungs- und Genussmittellieferant Verwendung findet) und bei einem Obst- und Gemüsemarkt. Neben der Straße sieht man nicht nur viele Jackfrucht- und Mangobäume, sondern auch Drachenfrucht-plantagen. Befremdlich für uns: Am Straßenrand stehen ältere und gebrechliche Leute, denen die Vorbeifahrenden Geldscheine zuwerfen. Der Mt. Popa ist ein Wallfahrtsort für Gläubige, die entweder Buddha oder die Naturgeister (oder beides) verehren. Um zur Pagode zu gelangen, muss man endlos viele Stufen hochsteigen, natürlich ohne Schuhe, anfangs vorbei an Marktständen und Läden. Die gesamte Treppe ist überdacht - überall lungern Affen herum, die von manchen Leuten gefüttert werden. Diese Tiere zeigen keinerlei Scheu und schnappen sich auch schon einmal Lebensmittel, Hüte oder Sonnenbrillen. Einige Pilger haben ganze Packen von Geldscheinen in der Hand, mit denen sie großzügig die Treppenputzer, die Buddha- und die Geisterfiguren beglücken. Auf dem Rückweg halten wir noch einmal an einigen Tempeln und Pagoden - diese Gegend ist wirklich einzigartig!