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Samstag, 2. September 2017

In der Stadt des Großen Karls

Manneken Fisch

Karl der Große

Aachener Rathaus

Strahlenkranzmadonna im Dom

Kreuzgang

Krönungssaal im Rathaus

Puppenbrunnen mit beweglichen Figuren

"Der Kreislauf des Geldes"


Dom von vorne ...

...und von der Seite

Samstag, 2. September

Da wir auf der Heimreise an Aachen vorbeikommen, legen wir einen Zwischenstopp ein und parken den Wohnwagen auf dem städtischen Stellplatz. Dann radeln wir hinunter in die Altstadt. Was Fahrradwege betrifft, könnte sich Aachen eine Menge von Belgien abgucken! Obwohl schon über 1000 Jahre tot, dominiert Karl der Große heute noch den Ort, an dem er sich so gerne aufgehalten hat. Im Dom liegen seine Überreste, vor dem Rathaus steht seine Statue. Rund um die ehrwürdigen Gebäude ist ein Kunsthandwerkermarkt aufgebaut, auf dem es viele außergewöhnliche Sachen zu kaufen gibt. Darüberhinaus kann man auf den Turm steigen und das bunte Treiben von oben betrachten. Auch heute geht der ein oder andere Regenschauer auf uns nieder, weshalb wir das Rathaus von innen besichtigen sowie das Centre Charlemagne, das neue Stadtmuseum mit gelungenen Ausstellungen. In Aachen gibt es einige interessante Brunnen - der so genannte Puppenbrunnen lädt Jung und Alt zum Spielen ein.

Freitag, 1. September 2017

Brüssel: Bier und Comics

Manneken-Pis-Schoko-Laden

Bierfest auf dem Großen Markt

St. Katharina

Typisches Mittagessen: Steak mit Fritten und 
Muscheln mit Fritten

Manneken Pis im Chemiker-Outfit



Zeichner auf dem Comic-Festival

Comic-Festival am ersten September-Wochenende


Freitag, 1. September 2017

In Brüssel ist heute (wie fast jedes Wochenende) viel geboten - es beginnt sowohl das Bierfest auf dem Großen Platz als auch das Comicfestival im Warandepark, beides aber erst nachmittags bzw. abends. Vorher machen wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt, zu verschiedenen Plätzen, zum (heute bekleideten) Manneken Pis, vorbei an Schoko- und Waffelläden, in Kirchen und eine alte Markthalle. Mittags bestellen wir das Lieblingsessen der Belgier: Fritten mit Steak bzw. Muscheln. Auf dem Weg zum Warandepark kommen wir am königlichen Palast vorbei, genau in dem Moment, als keine Besucher mehr hineingelassen werden. Schade, es wäre sicher interessant gewesen, diesen Prachtbau zu besichtigen. Aber das Comic-Festival ist auch nicht schlecht. Hier kann man Hunderte von Comicbüchern erwerben und den Zeichnern beim Skizzieren ihrer Figuren zusehen. 

Donnerstag, 31. August 2017

Brüssel: Schokolade, Waffeln und Manneken Pis

Kathedrale
Großer Platz
Lieblingsessen der Belgier
Lieblingsgetränk der Belgier

Leckere Waffeln
Regenbogenstraße
Großer Platz
Schokoläden
St.-Hubertus-Galerien

Donnerstag, 31. August 2017

Vom Campingplatz in Brüssel aus gelangen wir in ca. 20 Minuten ins Stadtzentrum. Als erstes kommen wir zur Kathedrale, kurz danach zum Großen Platz, auf dem gerade Pavillons für das morgige Bierfest aufgebaut werden. Brüssel ist eine richtige Weltstadt: Touristen aus aller Herren Länder, teils in größeren Gruppen, sind in der Altstadt unterwegs. Eine der Hauptattraktionen ist der Brunnen mit dem pinkelnden Jungen - was an der überraschend kleinen Figur so besonders ist, erschließt sich uns nicht, aber nicht nur die Chinesen sind ganz wild darauf, sich mit Manneken Pis (dem echten oder dem aus Schokolade) ablichten zu lassen. Und dann sind da noch die Waffeln, die meist dick mit Sahne, Schokoladensoße oder Früchten beladen überall angeboten werden. Da können wir auch nicht widerstehen. Außerdem die vielen Schokoläden! Zum Glück sind wir nicht so lange in Brüssel, denn hier kann man sehr leicht sehr viel Gewicht zulegen.

Mittwoch, 30. August 2017

Regenwetter in Gent

Belfried (Glockenturm) und Tuchhallen
Grafenburg
Die ehemalige Fleischhalle
Fleischhalle von außen
Ausflugsboote am Graslei und Korenlei
Auf der St. Michaelsbrücke
Kathedrale St. Bavo
Rathaus

Vrijdagmarkt

Mittwoch, 30. August 2017

Bereits am letzen Abend ist eine Schlechtwetterfront in Flandern eingetroffen und auch am heutigen Tag gehen immer wieder heftige Regenschauer nieder. Deshalb können wir unseren Ausflug nach Gent nicht so richtig genießen. Schade - denn diese Stadt ist sicher so schön wie Brügge, wenn auch viel weniger von Touristen überlaufen.  Beeindruckend ist die Grafenburg, die sich im Wasser spiegelt, auch die Kirchen St. Michael und St. Bavo gefallen uns gut. Abends wird die Altstadt sehr schön beleuchtet, doch wir machen uns vorher schon wieder auf den Heimweg, da sich das Wetter zusehends verschlechtert.

Zwölf Nummern bis Brügge

Am Knotenpunkt Nr. 4

Schokoladengeschäft in Brügge

Windmühle bei Meetkerke

Großer Platz in Brügge

Bierkneipe mit Aussichtsterrasse

Schöne Häuser an den Kanälen



St. Annakirche

Dienstag, 29. August 2017

Von unserem Campingplatz aus kann man gut nach Brügge radeln: 83 - 34 - 95 - 22 - sind die ersten Knotenpunkte, die wir passieren. In Meetkerke machen wir eine Pause in einem kleinen Café, wo wir im Garten sitzen können. Vorbei an Viehweiden, Einödhöfen und einer Windmühle gelangen wir in die Stadt, die uns heute fast noch besser gefällt wie als unserem ersten Besuch. Vor allem können wir uns viel Zeit lassen, die unbekannteren Ecken der Altstadt zu erkunden und entdecken einladende Kneipen, Cafés und andere schöne Orte. Sehenswert ist das Historium am Großen Platz, in dem das Goldene Zeitalter der früheren Handelsstadt lebendig wird.

Radeln nach Zahlen am Vormittag, Blumenkorso am Nachmittag

Windmühle in Klemskerke
 Wegweiser am Knotenpunkt

 Blumenkorso in Blankenberge


 Tanzgruppe






Sonntag, 27. August 2017

Da der Blumenkorso in Blankenberge erst am Nachmittag stattfindet - das größte Highlight des Sommers in dieser Gegend - machen wir vormittags nur eine kleine Radtour durchs Hinterland und lernen auf diese Weise das belgische Radwegsystem kennen. Kreuzungen von Radwegen - so genannte Knotenpunkte - haben eine bestimmte Nummer und man radelt von Zahl zu Zahl (mit Hilfe einer geeigneten Radkarte). Wir haben eine Strecke von ca. 42 km ausgewählt,  aber nicht mit dem starken Gegenwind gerechnet, der unser Tempo verzögert. Auch die langen Fotopausen tragen dazu bei, dass wir am Ende die eine oder andere Abkürzung nehmen müssen, um rechtzeitig in Blankenberge anzukommen. Wir suchen uns eine schöne Stelle auf der Strandpromenade, um den Umzug ansehen zu können, doch es dauert einige Stunden, bis die farbenfrohen Blumenwagen dort auftauchen. Der Zug bewegt sich im Schneckentempo! Das Motto lautet "Animahlia", deshalb sind viele Tiere zu sehen. Redensarten und Sprichwörter bildeten die Vorlage für die Gestaltung der Wägen, z.B. "ein Elefant im Porzellanladen" oder "die fleißigen Bienen". Der Blumenkorso erinnert stark an einen Faschingszug - Tanz- und Musikgruppen marschieren auch mit.