Posts mit dem Label Kenia 2013 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kenia 2013 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 20. August 2013
Zu Gast bei den Massai
Dienstag, 13.8.2013
Daniel, ein Sohn des Bürgermeisters, holt uns ab, um uns sein Dorf zu zeigen, das nicht weit entfernt von unserem Zeltcamp liegt. Er erklärt uns viel über die Heilpflanzen und die Lebensweise seine Volkes. Beispielsweise beträgt der Preis für eine Frau etwa 10 Kühe, dafür ist es dann die Aufgabe der Frau, ein Haus aus Lehm zu bauen, sich um das Essen, die Kinder und die Kleidung zu kümmern. Die Männer hüten die Tiere und verteidigen die Herden und das Dorf gegen Raubtiere und andere Feinde. In Wirklichkeit sieht man die Männer aber die ganze Zeit herumsitzen oder mit ihren Motorrädern angeben. Die Leute mit den großen Löchern im Ohrläppchen sind die Erstgeborenen. Als wir im Dorf angekommen sind, führen die farbenfroh gekleideten Männer einen Tanz auf, zeigen uns, wie hoch sie aus dem Stand springen können und machen Feuer wie in der Steinzeit. Die Frauen tanzen ebenfalls, und danach dürfen wir die Häuser besichtigen. Innen ist es so dunkel, dass man im ersten Moment gar nichts sieht. Aber man ahnt, dass die Hütten nicht nur aus Lehm bestehen, sondern auch aus Kuhfladen. Neben dem Dorf ist heute ein Markt, auf dem die Massai mit Vieh handeln und Waren einkaufen. Wir haben uns auch schon mit diesen praktischen karierten Umhängen eingedeckt.
Sonntag, 18. August 2013
Pirschfahrt in der Masai Mara
Montag,12.8.2013
Wir verbringen den ganzen Tag im Nationalpark Masai Mara, wo es zur Zeit sehr viele Tiere gibt. Die Gnuwanderung ist anscheinend schon vorbei, denn wir sehen Tausende dieser dunkelbraunen Tiere, meist in Gesellschaft von Zebras. Wo es so viel Futter gibt, sind auch Löwen, Leoparden und Geparde nicht weit. Die Fahrer verständigen sich untereinander über Funk, wenn eine Großkatze gesichtet wurde und alle rasen dorthin, auch querfeldein, um sich in die Nähe zu stellen. Die Tiere haben sich schon so an die Fahrzeuge gewöhnt, dass sie sich nicht stören lassen. Am Mara-Fluss ist eine Herde von Zebras und Gnus im Begriff, den Fluss zu überqueren, doch die Tiere überlegen es sich anders und kehren wieder um. Hier riecht es ganz furchtbar nach toten Tieren und tatsächlich vermodern einige Kadaver im Wasser. Wir essen unsere Lunchpakete im Schatten eines Baumes, auf dem Glanzstare auf die Krümel warten.
Sonnenaufgang mit Nilpferden
Sonntag,11.8.2013
Gestern Abend grasten einige Hippos direkt am Zaun neben dem Campingplatz. Heute versuchen wir, sie genauer in Augenschein zu nehmen. Bei Sonnenaufgang wirkt der Naivasha-See zauberhaft - die Papyruspflanzen am Ufer reflektieren das Licht. Leider verursachen die Motorboote einen ziemlichen Lärm und es ist erstaunlich, dass die Nilpferde nicht alle untergetaucht sind. Wir sehen auch recht viele Vögel - Reiher, Kormorane, Marabus und einen kleinen blauen Eisvogel. Auf dem Rückweg wirft einer der Bootsführer Fische für das Fischadlerpaar ins Wasser, die von den großen Vögeln herausgeholt werden. Erstaunlich, auf welche Entfernungen die Adler ihre Beute erkennen können! Den Rest des Tages verbringen wir hauptsächlich im Auto auf der Fahrt in die Masai Mara.
Zu Fuß durchs Höllentor
Samstag,10.8.2013
Da im Hell's Gate Nationalpark keine gefährlichen Tiere hausen, darf man ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Es ist schon ein besonderes Erlebnis, neben Zebras, Gazellen, Giraffen und Warzenschweinen zu wandern. Unser heutiger Guide Rasto erzählt uns Sagen der einheimischen Massai und wahre Geschichten über die Naturforscher Thomson und Fischer. Nach letzterem ist der markante Fischer's Tower im Park benannt. Leider wurde Fischer nicht alt und starb an Malaria, kurz nachdem er in dieser Gegend war. Zum Glück schlucken wir jeden Tag unsere Malarone-Pille! Die Landschaft ist extrem trocken und staubig und außer den stacheligen Flötenakazien wächst hier nicht viel. Nach dem Picknick in Gesellschaft von weißgesichtigen Affen steigen wir in eine Schlucht (Ol Njorowa-Schlucht) hinunter, wo man die von Springfluten ausgehöhlten Felsen bewundern kann. Es gibt hier auch einige heiße Quellen. Unter die "Teufelsdusche" sollte man sich lieber nicht stellen!
Land unter im Nakuru-Nationalpark
Freitag,09.8.13
Anders als in unserem Reiseführer beschrieben ist der Wasserstand im Nakurusee ziemlich hoch. Sogar einige Wege im Nationalpark stehen unter Wasser und die Parkranger sind mit Arbeitern unterwegs, um die Wasserlöcher in den Straßen mit Steinen aufzufüllen. Wir sehen wieder sehr viele Tiere, heute sogar etliche Spitzmaul-Nashörner, ein Dik-Dik (das ist die kleinste Antilopenart), viele Pelikane, Nilgänse und Flamingos. Das heutige Highlight ist eine Gruppe von Löwen mit Jungtieren.
Donnerstag, 8. August 2013
Wir überqueren den Äquator und besuchen den Baringo-See
Donnerstag,08.8.2013
So ganz überzeugt der Wasserversuch nicht: Je nachdem, ob man nördlich oder südlich des Äquators steht, sollte sich ablaufendes Wasser einmal im Uhrzeigersinn und einmal dagegen drehen. Das macht es aber nicht immer. Zudem dürfen wir das Experiment nicht selbst ausprobieren, sondern bekommen es von einer Straßenhändlerin vorgeführt, die anschließend ihre Waren anpreist.
Am Lake Baringo findet unser Guide bei einer Wanderung Skorpione und Schlangen unter den großen Steinen. Hier schwirren auch viele verschiedene Vögel herum, beispielsweise Rotschnabel-Hornvögel. Zuerst erblicken wir sie hoch oben auf den Bäumen, doch beim Mittagessen in Robert's Camp kommen sie uns sehr nahe. Während einer Bootsfahrt sehen wir zwar keine Nilpferde, aber dafür Goliathreiher, Krokodile, Eisvögel und Fischadler.
Mittwoch, 7. August 2013
Leopardensuche am Fuß des Mount Kenya
Mittwoch, 07.8.2013
Bei einer Wanderung mit einem einheimischen Guide lernen wir besondere Pflanzen kennen. Eine davon, mit weichen hellen Blättern, hilft gegen Durchfall, eine andere kann zum Inhalieren bei Husten verwendet werden. Eine bestimmte Art von Beeren dient zerrieben sowohl als Sonnencreme als auch als Seife. Ein Baum ist so giftig, dass man beim Einatmen des Rauchs von brennendem Holz angeblich stirbt. Andere Pflanzen liefern Farbstoffe. Es gibt eine Pflanze, mit der man 5 verschiedene Farben erhalten kann, je nachdem, wie lange man das Kraut kocht. Dann entdeckt der Guide die Pfotenabdrücke eines Leoparden und schleicht mit uns durchs Unterholz, auf der Suche nach dem Tier. Doch wir haben Pech (oder vielleicht auch Glück), dass wir den gefleckten Killer nicht finden. Dafür begegnet uns eine Horde schwarz-weißer Affen. In Nyahururu, wo wir zu Mittag essen, besuchen wir die Thomson-Fälle. Heute übernachten wir im exquisiten Nuru Palace Hotel in Nakuru.
Ol Pejeta - Zufluchtsort für verwaiste Schimpansen und ein blindes Nashorn
Dienstag, 6.8.2013
Gleich bei unserer ersten Pirschfahrt bekommen wir viele Wildtiere zu Gesicht - neben unzähligen Büffeln, Zebras, Impalas, Gazellen, Warzenschweinen, Pavianen und Perlhühnern auch einige Schimpansen, die früher als Haustiere gehalten wurden und hier ihren Lebensabend verbringen dürfen sowie Baraka, das blinde Nashorn, das wir füttern dürfen. Auf dem Rückweg stoßen wir sogar auf eine Gruppe von Löwen.
Abends wird in einem Restaurant in Nanyuki ein kenianisches Buffet serviert: Es gibt drei Sorten gegrilltes Fleisch (Huhn, Rind und Ziege), dazu Kohl- und Mangoldgemüse, gewürzten Reis (Pilau), weißen Maisbrei (Ugali), Fladenbrot (Chapati) und Bohneneintopf. Das Bezahlen ist eine Riesenaktion! Der Kellner sammelt das Geld für Essen und Getränke getrennt und ziemlich unsystematisch ein und verrechnet sich trotz Taschenrechner ständig.
Abonnieren
Posts (Atom)













































