Dienstag, 13. Februar 2018

Karneval in Funchal

Pflanzenteppich im botanischen Garten

Keine Blüten - nur unterschiedliche Blattfärbung

Ramponierter Admiral auf hellblauem Natternkopf



Bei den Riesenkakteen

Typisch für Portugal: schwarzweiße Gehwegmuster

Praca do Municipio, ein sehr schöner Platz in Funchal

St. Peterskirche

Aufwändig in Kork gekleidet

Priester mit Braut
Dienstag, 13. Februar 2018

Heute steht wieder ein Garten auf dem Programm, nämlich der botanische. Dorthin fährt der Bus Nr. 31. Da die Straßen so eng, steil und kurvig sind, ist es immer problematisch, wenn sich zwei Busse begegnen, aber die Busfahrer haben diese Situation anscheinend geübt und wissen sich zu helfen. Der botanische Garten ist bekannt für seinen grün-rot gemusterten großflächigen Pflanzenteppich, ein ungewöhnlicher Anblick! Außerdem gibt es viele Bäume aus aller Welt, endemische Pflanzen wie den Prächtigen Natternkopf, diverse Nutzpflanzen, bunte Blumen, die bei uns erst im Sommer blühen und eine große Kakteensammlung.  Zurück in Funchal essen wir zu Mittag, ehe wir uns auf den Weg zur Festung Fortaleza do Pico machen - hierhin fährt kein Bus. Es geht steil nach oben; wir verlaufen uns einmal und legen etliche Höhenmeter umsonst zurück, finden dann aber den richtigen Weg und stehen am Ende vor einem geschlossenen Tor. Heute ist nämlich Faschingsdienstag und alle Einwohner von Funchal strömen, teils verkleidet, zur Strandpromenade. Um 16 Uhr setzt sich der Faschingszug in Bewegung, und zwar der fürs gewöhnliche Volk. Einzeln, als Paar oder Gruppe führen die Gecken ihre Verkleidungen vor, lustige bzw. gruselige Kostüme. Anscheinend gibt es Preise zu gewinnen, denn jeder trägt irgendwo eine Startnummer. Heute ist es nicht so warm wie gestern und manche der Kostümierten müssen ganz schön frieren.

Montag, 12. Februar 2018

Hoch hinaus mit dem Stadtbus



Kathedrale von Funchal

Wallfahrtskirche Nossa Senhora in Monte

Attraktion in Monte: Fahrt mit dem Korbschlitten


Im Tropischen Schlossgarten von Monte


Der südliche Orientgarten

Zwischen Baumfarnen und Blumen

Mittlerer See mit Palast

Am Aussichtspunkt Pico dos Barcelos 

Sonnenuntergang in Funchal


Montag, 12.Februar 2018

Funchal wurde nicht auf sieben Hügeln erbaut, sondern auf allen, die man hier sieht. Doch dazwischen ist auch immer viel Grün. In den Schluchten, die sich durch die Stadt ziehen, wuchern und blühen die Bougainvilleen verschwenderisch. Wir wohnen in einer schönen kleinen Bungalowanlage mit Kranblick - es wird überall gebaut wie verrückt.
Als erstes gehen wir Schuhe kaufen (Wieder mal haben sich die Wanderschuhe selbst zerlegt), dann erwerben wir eine Mehrtageskarte für den Nahverkehr und fahren mit dem Stadtbus nach Monte. Endlos zieht sich die Straße dahin - zu Fuß wäre man ganz schön lang unterwegs. Oben besichtigen wir die Kirche, in der ein ehemaliger österreichischer Kaiser bestattet ist. Und wir beobachten die vielen Touristen, die stundenlang Schlange stehen, um mit den Korbschlitten die Straße hinunter sausen zu können, begleitet von je zwei kräftigen Anschiebern.  Wir verzichten auf diesen Spaß und flanieren ziemlich lang durch den sehenswerten Tropengarten, in dem nicht nur viel Grünzeug aus aller Welt wächst, sondern auch Blumen blühen - jetzt gerade u.a. die Azaleen, Kamelien, Strelitzien und etliche Orchideen. Außerdem stehen überall Skulpturen herum; es gibt fette Kois und eine riesige Sammlung von Kachelbildern aus früheren Jahrhunderten. Zurück in Funchal trinken wir Kaffee neben der Markthalle und fahren mit dem Bus Nr. 13 zu einem weiteren Aussichtspunkt, dem Pico dos Barcelos.

Erste Eindrücke von Funchal


Fortaleza do Pico de Sao Joa
Beleuchtete Bäume an der Strandpromenade


Eindrucksvoller Brunnen
Sonntag, 11. Februar 2018

Da wir erst am Spätnachmittag landen, sehen wir nicht mehr viel von Funchal. Ohne Stadtplan folgen wir den Verkehrsschildern und marschieren durch einen endlos langen Autotunnel - der breite Gehweg auf beiden Seiten ist etwas irreführend. Der heruntergekommene Straßenhund, der uns die ganze Zeit verfolgt hat, ist glücklicherweise nicht mitgekommen! Hinter dem Tunnel erwartet uns gleich ein schöner Blick auf eine Ruine auf einem Berg. Die beleuchteten Bäume an der Uferpromenade erinnern uns an China, aber sie sind echt, nicht aus Plastik.

Mittwoch, 31. Januar 2018