Mittwoch, 7. Juni 2017

Geschichtliche Exkursionen in und um Veliko Tarnovo



Dächer im Freilichtmuseum Etara

Drechsler in seiner Werkstatt

Gasse im Freilichtmuseum

Veliko Tarnovo - malerische Stadtlandschaft

Der Obst- und Gemüsemarkt bei unserem Hotel

Töpfer (leider nur aus Wachs)

Licht - und Ton- Show am Abend
Die Burg erstrahlt in wechselnden Farben


Mittwoch, 7. 6. 2017

In der Nähe von Veliko Tarnavo befindet sich das Freilichtmuseum Etara, in dem Handwerker alte Techniken vorführen. Die Häuser wurden originalgetreu aufgebaut und zeigen, wie man vor 150 - 100 Jahren gewohnt hat. Alle handwerklichen Produkte kann man auch kaufen, etwa die kleinen Pfeifchen aus Holz, mit der eine Kindergruppe einen ohrenbetäubenden Lärm veranstaltet.  Wir begnügen uns mit einem leckeren Walnuss-Lebkuchen. 
Zurück in V. Tarnavo stellen wir fest, dass wir neben einem Obst- und Gemüsemarkt wohnen. Die Zahl der Sorten ist überschaubar, aber es gibt viele unterschiedlich große und rote Tomaten, Kirschen und Erdbeeren - alles sehr appetitlich. 
Bereits in Sofia sind uns einige befremdliche monumentale Denkmäler und Statuen aufgefallen. Ein ähnliches Werk existiert auch in V. Tarnovo und rangiert ganz vorne auf unserer Hitliste. Doch der Blick von dort auf die Altstadt ist bemerkenswert.
Obwohl der Handy-Wetterbericht durchgehend sonniges Wetter verheißt, zieht plötzlich ein starkes Gewitter auf und wir müssen uns in die Multmedia-Ausstellung retten. Dort erhält man einen Einblick in das Leben der Menschen während des 2. bulgarischen Reiches (etwa von 1200 bis 1400). Hier sind wir die einzigen Gäste.
Am Abend gegen 21.30 Uhr sehen wir uns von der Brücke vor der Burg die Lichtshow an, die etwa 20 Minuten dauert.  

Dienstag, 6. Juni 2017

Wundertätige Ikonen und eine 5000 Jahre alte Stadt

Trojan-Kloster

Innenraum der Wallfahrtskirche
Gurko-Gasse in Veliko Tarnovo
Altstadt von Veliko Tarnovo

Blick auf die Festung Tsarevets

Dienstag, 6. Juni 2017

Dass wir mit unserem Mietauto aus Sofia herausfinden, ist nicht ganz selbstverständlich, denn erstens gibt es kaum Wegweiser und zweitens können wir sie nur mit Mühe lesen (oder gar nicht). Trotzdem sind wir irgendwann auf dem Weg nach Osten. Unser heutiges Ziel heißt Veliko Tarnovo. 
Die Landstraße schlängelt sich endlos durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft, sehr selten kommen wir durch kleine Siedlungen, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Als auf einem Wegweiser ein Kloster angekündigt wird, machen wir einen Abstecher dorthin und landen an einer reich ausgeschmückten Kirche mit vielen Ikonen und Wandmalereien. Später lesen wir im Internet, dass die Ikone der Maria mit den drei Händen viele Wallfahrer anlockt. 
Am Spätnachmittag erreichen wir unser Hotel und machen gleich einen Spaziergang durch die Altstadt. Der Ort ist wirklich sehenswert und wurde auf mehreren Hügeln rings um die Windungen des Flusses Jantra angelegt. In den sumpfigen Niederungen veranstalten die Frösche ein lautstarkes Konzert. V. Tarnovo ist anscheinend auch ein Ziel englischer Krawall-Touristen, denn es gibt viele Pubs, Imbissbuden, billigen Alkohol und meistens auch Speisekarten in englischer Sprache. 

Montag, 5. Juni 2017

Im Zentrum von Sofia

Aleksandar-Nevski-Kathedrale
Sveta Nedelja
Zentrale Markthalle
Synagoge
Banja-Bashi-Moschee
Mineralquellen 
Parkanlage bei der Kathedrale
Russische Kirche (Kirche des heiligen Nikolai)

Die älteste Kirche Sofias

Volkstänze im Restaurant Chevermeto



Montag, 5. Juni 2017

Während wir am gestrigen Ankunftstag etwas enttäuscht von Sofia waren, lernen wir heute die schönen Seiten der Stadt kennen. Viele Sehenswürdigkeiten können wir von unserem Hotel aus zu Fuß erreichen. In der Markthalle decken wir uns mit Rosenhandcreme ein, danach besuchen wir die große Synagoge samt Ausstellung sowie die Bädermoschee. Das frühere Thermalbad existiert zwar nicht mehr, aber man kann das heiße Mineralwasser trinken oder in Flaschen bzw. Kanister abfüllen. In der zweitältesten Kirche Sofias, der Sophienkirche, machen wir kurz Rast, als uns die Kirchendienerin dünne Wachskerzen reicht, die sie auch noch anzündet. Dann beginnt schon der Gottesdienst: Weihrauchkessel werden geschwenkt, der Priester und der Kirchenchor führen ihre Wechselgesänge vor, während einige Leute mit großen fahrbaren Kameras das Ganze filmen. Am Ende hält einer der wichtigen Männer in der ersten Reihe eine lange Rede. Was ist das jetzt? Wir verstehen kein Wort. 
Danach gibt es Mittagessen im Restaurant "Kathedrale".  Danach laufen wir noch ein wenig herum, besichtigen dies und das, setzen uns in ein gemütliches Café an den "5 Ecken" und suchen die älteste Kirche Sofias, die Rotunde St. Georg, die im Innenhof eines großen Gebäudes liegt.
Den Abend verbringen wir im Restaurant Chevermeto, in dem auch Sängerinnen und eine Volkstanzgruppe auftreten.


Dienstag, 30. Mai 2017

Sonntagsausflug in die Oberpfalz

Der Hohe Parkstein, ein Vulkankegel
Basaltsäulen
Aufstieg auf den Rauhen Kulm
Blick vom dortigen Aussichtsturm
Klosterkirche Speinshart
Tor zum Klosterdorf

Sonntag, 28. Mai 2017

An diesem sonnigen und recht heißen Tag fahren wir in die Oberpfalz, zunächst zum Parkstein im gleichnamigen Ort, wo wir auch das interessante Vulkan-Erlebnis-Zentrum besuchen und in einer Wirtschaft direkt an der Felswand zu Mittag essen. Ein Paar, das wir unterwegs treffen, empfiehlt uns, auch den Rauhen Kulm zu besuchen, der ebenfalls vulkanischen Ursprungs ist und vom Aussichtsturm aus einen besonders guten Blick auf die Gegend ermöglicht. Man erkennt z.B. den Hohen Parkstein, den Ochsenkopf und den Schneeberg. Ein Geheimtipp ist das kleine Dorf Speinshart mit sehr schön renovierter barocker Klosterkirche. Auch hier kann man gut einkehren.

Dienstag, 25. April 2017

Abschied von Kreta

Peru-Team mit Gastgebern am Pool

Alter Hafen in Rethymno

Venezianische Festung

Auch von hier sieht man den Psiloritis

Altstadt von Rethymno

Rimondi- Brunnen

Minarett der Valide-Sultana-Moschee

Kneipe

Typische Taverne


Sonntag, 23. April 2017

Da wir erst am Abend zurückfliegen, verbringen wir den Großteil des Tages in Rethymno. Das schlechte Wetter von gestern hat sich vollständig verzogen und der Psiloritis präsentiert sich mit einer frischen Neuschneehaube. In der Nähe des alten venezianischen Hafens gehen wir zum letzten Mal essen - hier stehen auch Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Heute, eine Woche nach Ostern, scheint wieder ein besonderer Festtag zu sein, denn viele Leute besuchen die Kirche und kommen mit Brezen heraus.

Freitag, 21. April 2017

Ausflug nach Matala

Auf dem Markt in Timbaki: Hier kriechen sie noch ...

Marktplatz von Matala

Der Ort von oben

Herrliches Badewetter!

Römische Grabhöhlen (auch Wohnhöhlen der Hippies)

Friedhof bei Vizari

Freitag, 21. April 2017

Zur Abwechslung wandern wir heute einmal nicht, sondern fahren nach Timbaki zum Markt und anschließend nach Matala, wo man essen gehen, Souvenirs einkaufen, Höhlen besichtigen oder im Meer baden kann. Manche liegen auch einfach am Strand herum und sonnen sich. 
Zurück in Amari serviert uns Miss Rumi ein leckeres Abendessen: Neben diversen Vorspeisen wie Zaziki, Bauernsalat, gebackenen Auberginen, Paprikaschoten und Zucchini gibt es Schneckeneintopf, Braten vom Zicklein und Mousaka.  

Donnerstag, 20. April 2017

Berg mit Kirche: der Agio Pneuma




Unterwegs zum Gipfel

Auf dem grün-gelben Wanderweg

Letzter Anstieg

Kapelle ohne Glockenturm

Blick zur ehemaligen Festung

Wo waren wir schon überall?
Malvenblüte vor Meronas

Judasbaum

Affodeline

Gänseblümchen

Donnerstag, 20. April 2017

Gegen Morgen stürmt es draußen ziemlich heftig, trotzdem haben wir zur Frühstückszeit wieder schönes Frühlingswetter. Wir nutzen den Tag für eine weitere Wanderung und zwar auf den Berg mit der Kirche hinter Meronas, der uns schon am ersten Tag aufgefallen ist. Der Wanderweg ist fast durchgehend markiert und bis auf einen aggressiven Hund, der es dann aber doch vorzieht, uns nur aus sicherer Entfernung anzuknurren, gibt es auf dem Hinweg keine weiteren Zwischenfälle. Auf dem Berg, der wahrscheinlich Agio Pneuma heißt, bietet sich eine tolle Aussicht auf Amari und viele weitere Dörfer, die Berge Samitos und Psiloritis, einen Stausee und die Nordküste. Zurück gehen wir auf einem anderen Weg und verlaufen uns nur einmal auf ein Privatgrundstück, ehe wir nach kurzer Zeit in Meronas ankommen und unserer Lieblingstaverne Maschovolies einen Besuch abstatten.