Donnerstag, 25. August 2016

Neues Land auf Faial

Montanha do Pico am frühen Morgen
Blick auf Horta aus nördlicher Richtung
Ehemaliger Leuchtturm Farol dos Capelinhos
Vulcao dos Capelinhos
Wanderweg auf den Vulkan

Farbige Felsen - fast erst 60 Jahre alt



Donnerstag, 25. August 2016

Heute steht eine Inselrundfahrt auf dem Programm. Wir verlassen Horta in nördlicher Richtung und fahren gegen den Uhrzeigersinn die Ringstraße entlang. Am späten Vormittag erreichen wir Capelinhos, wo zwischen 1957 und 1958 bei Vulkanausbrüchen im Meer neues Land entstanden ist. Der Vulkan ist inzwischen nicht mehr aktiv und kann bestiegen werden, man sollte nur nicht zu nah am Rand laufen, weil immer wieder ein Teil des losen Gerölls ins Meer stürzt. Das Informations zentrum, in dem man nicht nur vieles über dieses historische Ereignis, sondern allgemein über die Entstehung der Azoren erfährt und auch einen 3-D- Film betrachten kann, befindet sich überwiegend unterirdisch neben dem nutzlos gewordenen Leuchtturm. Leider ändert sich nachmittags das Wetter zum Schlechteren und unsere geplante Wanderung im Inselinneren muss ausfallen, ebenso das Bad im Meer, auf das wir uns schon so gefreut hatten.

Mittwoch, 24. August 2016

Von Flores nach Faial

Mauern mit Hortensienbüschen
Blick auf Santa Cruz das Flores
Wanderung im Süden der Insel
Die Faja de Lopo Vaz
Schwarzer Strand mit runden Kieseln
Ein Tummelplatz für Steinmännchenbauer
Blick auf Horta vom Monte da Guia
Die Caldeiras do Inferno (Höllenkrater) am Monte Guia
Die Montanha do Pico bei Sonnenuntergang

Mittwoch, 24. August 2016
Bevor wir nachmittags zur Insel Faial fliegen, machen wir noch eine der vier empfohlenen Wanderungen und zwar die kürzeste, zur Faja de Lopo Vaz. Hier befand sich wohl früher eine Siedlung, die aber bei einem Bergrutsch teilweise zerstört wurde. Jetzt wohnt hier niemand mehr, man kann aber ein Ferienhaus mieten inmitten der völligen Einsamkeit. Es wachsen in dem Gebiet auch keine Bananen oder Ananas wie es in unserem Reiseführer steht, sondern Unmassen der gelben Ingwerlilien. Der Strand ist schön und ganz schwarz; schwarze abgerundete Lavasteine liegen in schwarzem Sand. Zu unserer Überraschung gibt es Duschen, aus denen sogar Wasser läuft. 
In Faial bemerken wir als erstes die Montanha do Pico - den erloschenen Vulkan auf der Nachbarinsel. Besonders bei Sonnenuntergang und klarem Himmel ein wunderschöner Anblick!

Dienstag, 23. August 2016

Zwischen den Kraterseen versumpft

Caldeira Rasa
Caldeira Funda
Typische Landschaft
Caldeira Negra
Die "gelbe Pest", ein Ingwergewächs
Caldeira Branca
Caldeira Comprida
Häuser in Ponta da Faja
Poco da Ribeira do Ferreiro
Rocha dos Bordoes, eine sehenswerte Basaltformation
Kirche in Santa Cruz das Flores

Dienstag, 23. August 2016

Unser heutiger Ausflug führt ins Hochland zu den sieben Kraterseen (Caldeiras), die ganz unterschiedlich aussehen, mal grün, mal blau oder ausgetrocknet, aber immer sehr malerisch. Die Gegend ist teilweise recht sumpfig. Es empfiehlt sich nicht, auf das Torfmoos zu treten, das auf den ersten Blick vertrocknet wirkt, in Wirklichkeit aber wie ein Schwamm Wasser gespeichert hat, um dem unvorsichtigen Wanderer mit den Stoffschuhen nasse Füße zu bescheren. Während der Wanderungen entdecken wir, das sich das gelbblühende Ingwergewächs mit den süß duftenden Riesenblüten (die so genannte Schmetterlingsblume) überall sehr stark ausbreitet und alle anderen Pflanzen überwuchert. Wir haben heute großes Glück, da den ganzen Tag die Sonne scheint und alle Seen, Wasserfälle und Berge gut zu sehen sind.

Montag, 22. August 2016

Von Sao Miguel nach Flores

Wandbild in Ponta Delgada
Ananas in der Markthalle, angebaut auf Sao Miguel
Hafen von Ponta Delgada
Pflasterkunst in Ponta Delgada
Die Kirche in Fazenda de Santa Cruz (Flores)
Pflanzen am Straßenrand
Küste im Nordwesten von Flores
Sonnenuntergang

Montag, 22. August 2016

Den Vormittag verbringen wir noch auf Sao Miguel und zwar hauptsächlich in der Markthalle und in einem Café an der Uferpromenade von Ponta Delgada. Wir überlegen schon, welche Mitbringsel wir am letzten Tag einkaufen könnten - vielleicht eine supersüße Ananas, einen landestypischen Käse oder Tee von den Azoren. Begeistert sind wir vom Straßenpflaster in der Innenstadt. Jede Straße hat ihr eigenes Schwarz-Weiß-Muster. Ein besonders schönes findet sich am Platz vor dem Rathaus. Darüber hinaus gibt es auch viele gelungene Wandbilder.
Am späten Nachmittag landen wir auf Flores, der westlichsten Azoreninsel. Wir machen noch einen Ausflug in den wenig besiedelten Norden und fahren von Santa Cruz das Flores, wo wir wohnen, nach Ponta Delgada (schon wieder!). Das ist diesmal allerdings ein winziger Ort mit einem einzigen Wirtshaus, in dem drei verschiedene Fische auf der Speisekarte stehen. Wahrscheinlich auch noch in den nächsten Wochen, denn diese Fische sind laut Fisch-Handbuch sehr groß und jeder Gast erhält nur ein kleines Stück davon. Gegen 21 Uhr betrachten wir den Sonnenuntergang am Leuchtturm am nordwestlichen Punkt der Insel. 

Sonntag, 21. August 2016

Vorwiegend neblig

Naturbadebecken in Mosteiros
grüner (links) und blauer See
Kirche in Sete Cidades
Hortensien - Lichtblick im Nebel
Lagoa de Santiago
Ponta Delgada
Gasse in Ponta Delgada

Sonntag, 21. August 2016

Gestern hatten wir mit dem Wetter großes Glück, doch unser heutiger Ausflug verläuft weitgehend im Nebel. Bevor wir die Tour zum grünen und blauen See starten, machen wir Rast in Mosteiros, einem Dorf im Nordwesten, in dem noch die Sonne scheint. Doch während der Fahrt ins Hochland wird die Sicht immer schlechter und als wir beim Aussichtspunkt "Königsblick" angelangt sind, wabert hinter den Hortensien am Straßenrand eine dicke Nebelbrühe. Kein Wunder, dass das edle 5-Sterne-Hotel neben der Vista do Rei keinen Anklang bei den Urlaubern fand und nun als Geisterhotel die Landschaft verschandelt. Ein paar Kilometer tiefer klart es kurz auf und wir entdecken die beiden Seen, allerdings eher grau als blau und grün gefärbt. Nachdem wir in Sete Cidades zu Mittag gegessen und die Hortensien fotografiert haben, machen wir uns auf den Rückweg. Beim Santiago-See kommt die Sonne kurz zum Vorschein, doch am Königsblick ist die Lage unverändert. Wir hätten in Ponta Delgada bleiben sollen, denn in den Küstenstädten ist Nebel anscheinend kein Problem.



Samstag, 20. August 2016

Wo es brodelt und dampft

Caldeiras bei Furnas
Das vorbereitete Essen darf im Erdloch garen
Lagoa das Furnas - wenig einladend
Blumen am Straßenrand
Park Terra Nostra
Furnas
Thermalschwimmbecken im Park
Hortensien am Wegrand
Vila Franca do Campo
Lagoa do Fogo
Caldeira Velha

Samstag, 20. August 2016

Dass die Azoren vulkanischen Ursprungs sind, merkt man auf Sao Miguel an vielen Orten . In der Nähe von Furnas kann man beobachten, wie an vielen Stellen aus dem Boden Dampf quillt, dazu riecht es intensiv nach Schwefelwasserstoff. In den heißen Erdlöchern werden Töpfe mit vorbereitetem Eintopf versenkt - nach einigen Stunden ist das Essen fertig. Im Park Terra Nostra gibt es ein riesiges Thermalbecken und wer mag, kann in dem ca. 38 Grad warmen Wasser herumschwimmen. Hinterher empfindet man eine Lufttemperatur von 30 Grad als angenehm kühl.  Wesentlich einladender ist das Schwimmbecken mit Wasserfall in der Caldeira Velha, dafür aber auch stark überlaufen. Unterwegs auf den kleinen Straßen beeindrucken die vielen blühenden Pflanzen am Staßenrand, besonders die Hortensien und die gelben Schmetterlingsblumen, die viele Quadratmeter der Insel erobert haben.