Mittwoch, 6. Januar 2016

Wintertage in Berlin

Im DDR-Museum
So lässt sich die Kälte aushalten!
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Der Neubau von innen
Schlussverkauf im KaDeWe
Am Landwehrkanal

"Türkenmarkt"
4. und 5. Januar 2016

Auch am Montag hat der eisige Wind noch nicht nachgelassen, doch im DDR-Museum bekommt man davon wenig mit. Man kann nicht nur das Fahrgefühl im Trabi testen, sondern auch unzählige Schranktüren und Schubläden öffnen. Dahinter verbergen sich manche Überraschungen und man erfährt nicht nur vieles über den sozialistischen Alltag, sondern auch über seine Schattenseiten wie die Einschränkung der persönlichen Freiheit und das Spitzelsystem.
Der Dienstag bringt ein wenig Schnee und etwas angenehmere Temperaturen mit sich. An der Gedächtniskirche werden die letzten Spuren des Weihnachtsmarkts beseitigt. Winterschlussverkauf ist angesagt, doch heute ist nicht besonders viel los. Deshalb bekommen wir auch einen Sitzplatz im Wintergarten des KaDeWe, im 7. Stock ganz vorne am Fenster. Faszinierend ist die Delikatessenabteilung auf der 6. Etage - sogar Stinkfrucht kann man hier probieren und die Käseauswahl ist enorm. Der Landwehrkanal ist teilweise von einer Eisschicht überzogen. Heute möchte man nicht mit den Händlern auf dem Wochenmarkt tauschen - allenfalls mit dem Verkäufer der orientalischen Heißgetränke!

Sonntag, 3. Januar 2016

Begegnung mit der "Sibirischen Kältepeitsche"


Berliner Dom
2 Bären

Brandenburger Tor
An der Spree
Reichstagsgebäude
Gendarmenplatz mit Französischem Dom
Sonntag, 3. Januar 2016

Niemals hätten wir vermutet, dass es in Berlin so kalt sein kann - nachdem es zu Weihnachten in Franken heuer so mild war. Bei gefühlten -17°C flanieren wir durch das Zentrum unserer Hauptstadt, wobei wir uns immer wieder aufwärmen müssen: in einem schönen Café am Gendarmenmarkt, in der Ritter-Sport-Schokowelt und im Automobilforum von VW und später in einem Asiatischen Restaurant am Potsdamer Platz (inzwischen haben wir dazugelernt und platzieren uns in größtmöglicher Entfernung von der Eingangstür, möglichst direkt neben der Heizung), Den Nachmittag verbringen wir im Kulturforum.bei Botticelli & Co. Dieselbe Idee hatten auch Hunderte anderer Touristen - die vielen Parks und Straßencafés bleiben leider leer.

Sonntag, 8. November 2015

Noch ein paar Stunden bis zum Abflug

 CaixaForum
Debod-Tempel

Samstag, 7.11.2015

Da wir erst am Nachmittag zurückfliegen, genießen wir noch das schöne Wetter und schlendern durch Parks und die Altstadt. Ganz in der Nähe der Plaza de Espana steht ein echter Tempel - ein Geschenk Ägyptens.  Das CaixaForum, ein Kulturzentrum, ist durch seine bepflanzte Fassade bekannt. Zu Mittag essen wir das letzte Mal Tapas ehe wir uns durch die überfüllte Innenstadt auf den Rückweg machen. Die U-Bahnen sind sehr voll, aber pünktlich und sauber.

Freitag, 6. November 2015

Sonnenschein in Segovia

 Aquädukt

 Plaza Mayor mit Kathedrale
Torbogen in einer romanischen Kirche 
 gemusterte Hauswand in der Altstadt
 Alcazar
 Blick auf die Kathedrale vom Judenfriedhof aus
San Andrés Tor
Freitag, 6.11.2015

An unserem letzten Tag in Spanien brauchen wir weder Schirm noch Jacke. Heute machen wir einen Busausflug nach Segovia, das ca. eine Stunde nördlich von Madrid liegt und nicht nur eine sehenswerte römische Wasserleitung aufweisen kann, sondern auch noch eine mittelalterliche Altstadt mit vielen Kirchen, einer imposanten Kathedrale, Burg und Stadtmauern. Besonders auffällig sind die gemusterten Häuser. Schöne Fußwege führen um den Berg herum, auf dem der alte Stadtkern liegt.
Abends schauen wir in der Flamenco-Bar Las Tablas vorbei, die nicht weit von unserem Hotel entfernt ist. Die Aufführung mit Gitarrenmusik, Gesang und Tanz ist sehr zu empfehlen.

Donnerstag, 5. November 2015

Weltkulturerbe am Tajo

 Die Altstadt von Toledo mit dem Fluss Tajo
 Blick vom Turm der Kathedrale aufs Rathaus
 Kathedrale
 Puerta del Cambron
Puerta del Sol
Puerta de Bisagra
Blick durch ein Tor

Donnerstag, 5.11.2015

Heute machen wir mit dem Bus einen Ausflug nach Toledo. Die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Eine Rundfahrt mit einem Touristenbähnchen ist inclusive und gar nicht so schlecht, weil man hier Erklärungen über die Sehenswürdigkeiten und die Stadtgeschichte bekommt. Während dieser Fahrt können wir das schöne Bild vom Fluss mit der Altstadt schießen. Es gibt auch noch eins mit uns im Vordergrund, aber wir verdecken fast alles Übrige.
Bereits die alten Römer kannten Toledo, danach kamen die Westgoten, die Araber und schließlich wurde die Stadt wieder christlich und war lange die Hauptstadt von Kastilien. Doch alle Völker hinterließen ihre Spuren und daher kann man ganz unterschiedliche Gebäude entdecken. Viele der Altstadtgassen sind sehr eng und ohne Plan verliert man schnell die Orientierung zwischen den meterhohen Mauern, zumal Straßenschilder oft fehlen. Heute lebt Toledo von den Touristen, die Restaurants und Cafés bevölkern und Souvenirs kaufen, etwa das bekannte Marzipangebäck. (Ob das wohl die nächsten Tage überlebt? Bis jetzt haben wir die Packung noch nicht geöffnet.)

Mittwoch, 4. November 2015

Begegnungen mit der spanischen Kultur

 Puerta de Alcalá auf dem Unabhängigkeitsplatz
 Feierliche Wachablösung vor dem Palast ...
 ... mit Kavallerie
 und Musik
 Die Kathedrale von hinten
 Stierkampfarena von innen
und von außen

Mittwoch, 4.11.2015

Jeden ersten Mittwoch im Monat findet die feierliche Wachablösung  um 12 Uhr vor dem Königspalast statt.  Ungefähr alle Touristen, die zu dieser Zeit in Madrid sind, sehen dabei zu, die einen innen am Rand des Waffenplatzes, die anderen (z.B. wir) außen am Zaun. Die Zeremonie dauert sehr lang; viele Soldaten und Pferde spielen mit, die Militärkapelle natürlich auch. 
Danach gehen wir wieder Tapas essen. Heute gibt es sauer eingelegte Sardellen mit Oliven sowie gegrillte Baby-Tintenfische mit Knoblauchsoße. 
Madrid besitzt auch eine der größten Stierkampf-Arenen. Da die Kampfsaison heuer vorbei ist (und wir ohnehin nicht bei diesem Gemetzel zusehen würden) besichtigen wir die Plaza de Toros mit Audioguide und erfahren eine Menge über diesen typisch spanischen Sport, der nach genau festgelegten Regeln abläuft und fast immer mit dem Ableben des Kampfstieres endet, manchmal aber auch mit einem Fiasko für den Torero. Für letzteren Fall gibt es auch einen angegliederten Operationssaal. 
Abends geht es zu den Gemälden von Picasso, Dali und Miro im Museum Reina Sofia. Besonders empfehlenswert ist hier die Fahrt im gläsernen Aufzug mit Blick über das Museumsviertel.

Dienstag, 3. November 2015

Tapas-Tour und Retiro-Park

 Gebetshaus in der Gran Via
 Monasterio Descalzas Reales
 Mittagessen in derArtist's Bar
 Monumento Alfonso XII im Retiro-Park
 Kristallpalast
Retiro-Park

Dienstag, 3.11.2015

Nach einer Führung durch das Kloster der königlichen Barfüßerinnen (dem Rückzugsort einiger verwitweter Königinnen) essen wir ein leckeres Tapas-Menü in der Prachtstraße Gran Via. Die kaputten Eier und die Kroketten kennen wir ja schon, aber die kalte Suppe ist neu. Nachmittags streifen wir durch den riesigen - ehemals königlichen - Erholungspark. Besonders schön um diese Jahreszeit sind japanischen Bäume in ihrer rot-orangen Herbstfärbung, die im See vor dem Kristallpalast wachsen. Außerdem gibt es hier auch noch das Denkmal des gefallenen Engels sowie einen großen Rosengarten. Später besuchen wir das Prado-Museum mit seiner riesigen Gemäldesammlung und sehen uns berühmte Bilder von Hieronymus Bosch, Dürer, Goya und Velazquez an. Und von Hans Memling, Lukas Cranach, Tizian, Rubens, Rembrand, El Greco etc... Danach gehen wir wieder Tapas essen. Zu jedem der kleinen Gerichte gibt es 2 Glas Bier (aber glücklicherweise jeweils nur ca. 100 ml).