Montag, 16. August 2010

Montag, 16. 8. 2010



Hoch über den Baumwipfeln

Seit ein paar Stunden regnet es hier wie aus Kübeln. Der Regen beginnt immer unvermittelt, nichts deutet darauf hin, dass es losgeht (jedenfalls für uns). Und dann schüttet es plötzlich herunter, links und rechts der Straße verläuft ein wahrer Sturzbach und man rettet sich unter irgendein Dach.
Heute vormittag war es noch wesentlich besser und wir sind auf einem Hängebrückenpfad durch den Nebelwald gewandert. Von oben bekommt man einen ganz anderen Eindruck von den Bäumen und Farnen. Alle Pflanzen breiten ihre Blätter aus, um möglichst viel Licht einzufangen. Danach sind wir nach Liberia gefahren, wo wir uns im Moment aufhalten.

Sonntag, 15. August 2010

Sonntag, 15. August 2010



Ausflug mit Samuel, dem besten Guide in Monteverde

Wenn man allein durch den Nebelwald von Monteverde spaziert, sieht man wahrscheinlich nicht sehr viel außer Bäumen und ein paar Blütenpflanzen. Aber wenn man einen Guide dabeihat, erkennt man, wie viele kleine und größere Tiere sich hier aufhalten und was an den Pflanzen so besonders ist. Während unserer Wanderung haben wir eine Menge gesehen, u. a. den seltenen Quetzal (das ist ein ziemlich bunter Vogel), brütende Kolibris, eine grüne Viper, ganz viele Kleintiere und Mini-Orchideen. Am Parkeingang kann man unterschiedliche Kolibris beobachten (die Vögel werden mit Zuckerwasser angelockt). Nachmittags waren wir in einem Schmetterlingsgarten. Alle der gezeigten Schmetterlinge kann man auch in freier Natur sehen, aber es ist sehr schwierig, sie zu fotografieren, weil sie so schnell sind. Die großen blauen Morphofalter schwirren auch um unser Hotel herum, sie sind hier gar nicht selten.
Bis ca. drei Uhr hatten wir heute sehr gutes Wetter, danach ist allerdings eine Regenmenge gefallen wie daheim in Deutschland in einer Woche. Im Moment regnet es immer noch.

Samstag, 14. August 2010

Samstag, 14. August 2010



Amphibien im Nebel

In Costa Rica gibt es über 200 Arten von Fröschen, nur sieht man sie selten in freier Wildbahn, weil sie entweder so klein, so selten oder so gut getarnt sind. Deswegen besuchen wir den Froschgarten in Santa Elena, im Gebiet Monteverde. Die Führerin, eine Österreicherin, zeigt uns mittels einer Taschenlampe alle Amphibien in den Terrarien und erzählt eine Menge dazu. Vielleicht entdecken wir heute bei der Nachwanderung eines dieser Tiere, denn jetzt wissen wir, worauf wir aufpassen müssen. Hier befinden wir uns gerade im Nebelwald: Die Bezeichnung trifft wirklich zu, denn bereits jetzt am späten Nachmittag erkennt man kaum die Hand vor den Augen (oder fast...)

Freitag, 13. August 2010

Freitag, 13. August 2010



Härtetest für unsere Wanderschuhe

Der Nationalpark Manuel Antonio ist sehr beliebt und überlaufen. Daher wähnt man sich stellenweise eher auf einer Wanderautobahn als im Regenwald und den meisten Tieren begegnet man in der Nähe der Menschenmassen, da ist das Schild "Affen füttern verboten" völlig nutzlos. Wir beobachten große Leguane, viele Faultiere, Kapuzineraffen, einen Waschbären, Agutis, Basilisken, Kolibris und eine Schlange. Unter anderem. Aber es gibt auch durchaus noch einsame Pfade, auf denen man fast allein unterwegs ist. Das stellen wir fest, als wir auf der Suche nach dem Wasserfall zweimal einen Fluss durchqueren müssen. Aus Angst vor Krokodilen in der schlammigen Brühe ziehen wir unsere Wanderschuhe nicht aus. Nun rächt sich, dass die Schuhe wasserdicht sind - den ganzen Tag haben wir nasse Füße. Nach einem Tag im feuchtheißen Klima sind wir ziemlich erschöpft.

Donnerstag, 12. August 2010

Donnerstag, 12. August 2010



Ausflug ins Hochland

Frühmorgens verlassen wir die Stadt in nordwestlicher Richtung. Wir besichtigen eine Kaffeeplantage, danach fahren wir zum Vulkan Poas, der gerade stinkende Schwefelwolken ausstößt. Dort wandern wir durch den Nebelwald, sehen einen Kolibri, ein Faultier und später einen Nasenbären.
Nachmittags halten wir an einer Brücke und können von oben einen Blick auf die Krokodile im und neben dem Fluss werfen.
Heute übernachten wir in Quepos.

Mittwoch, 11. August 2010




Hauptstadt der Ticos

Verbringen den ganzen Tag in San José. Programmpunkte:
- Markthallen + Marktschreier
- Iglesia Merced
- Kathedrale
- Nationaltheater
- Goldmuseum
- Theatercafé
- noch ein Café
- Restaurant (Abendessen)

Vormittags ist es noch schön, doch nachmittags bricht der Platzregen über die Stadt herein. Ab dieser Zeit halten wir uns hauptsächlich nur noch innen auf.
Bemerkenswert:
- die vielen Tauben auf dem Platz der Kultur
- die große Auswahl an exotischen Obstsorten in der Markthalle
- Der laute und etwas chaotische Straßenverkehr (Radfahrer hätten hier keine Chance)
- die Löcher im Gehsteig an unvorhergesehenen Stellen
- Hunderte von grünen Papageien in der Stadt, die man eher hört als sieht
- die Gelassenheit der Ticos (das sind die Einwohner von Costa Rica) angesichts des Wolkenbruchs

Costa Rica - 10. August 2010



Dienstag, 10. 8. 2010

Sind heute mit Iberia nach Costa Rica geflogen.
Abflug in Frankfurt gegen 8.30 Uhr, Ankunft in Costa Rica (San José) gegen 15.30 Uhr Ortszeit. Zeitverschiebung: 8 Stunden.