Samstag, 21. August 2021

Wichsenstein und Wolfsschlucht

Wichsenstein: Kirche und Burgfelsen

Großer Spitzenstein

Waldweg bei Wichsenstein


Hängender Felsen in der Wolfsschlucht


Freitag, 20. August 2021

Unsere heutige Wandertour folgt weitgehend den Markierungen Schwarzkreis bzw. Blaukreis und beginnt auf dem Wanderparkplatz in Wichsenstein. Wir folgen dem Schwarzkreis ortsauswärts und treffen bald auf den Spitzenstein. Später erreichen wir den Kleinen Spitzenstein und bewegen uns dann in Richtung Schlehenmühle, wo wir schon einmal zu Mittag gegessen haben. Der Wanderweg führt dann ein Stück die Straße entlang bis zu einem Picknickplatz mit schöner Aussicht aufs Trubachtal. Nun biegen wir in einen Feldweg ein, der oberhalb der Ortschaft Schweinthal verläuft und kommen an einer Reihe von Zwetschgen- und Apfelbäumen vorbei. Zurück nach Wichsenstein führt der Weg durch die romantische Wolfsschlucht. In Wichsenstein steigen wir hoch auf die Aussichtsplattform auf dem Burgfelsen. Man kann kaum glauben, dass hier einmal eine Burg stand, doch an einem der Häuser im Ort steht folgendes Gedicht:

Herr Eberhard von Wickerstein
Wo sind denn eure Hallen?
Sonst fiel Euch selten etwas ein,
Jetzt? - Alles eingefallen!
Von Nürenberg Frau Ebenhoch
hielt Tanz auf diesem Rasen;
Der Burgvogt hat die Schlüssel noch,
Die Burg ... ist weggeblasen.
(Viktor von Scheffel - 1859)

Mit "Frau Ebenhoch" ist angeblich ein hölzerner Belagerungsturm gemeint, mit dem die Nürnberger Burggrafen den ehemaligen Raubrittersitz zerstörten. Jedenfalls hat man von hier oben eine sehr gute Aussicht auf die Fränkische Schweiz. In der Ferne erkennt man den Nürnberger Fernsehturm.

 

Donnerstag, 19. August 2021

Im größten Felsenlabyrinth Europas








Leuchtmoos

Ziemlich eng


Schmaler Durchstieg

Rastplatz bei einer Quelle

Rastplatz bei der Aussichtskanzel


Bühne der Luisenburgfestspiele

 Freitag, 13. August 2021

Bevor wir eine Vorstellung des Musicals "Der Name der Rose" auf der Luisenburg besuchen, machen wir einen Spaziergang durchs Felsenlabyrinth. Auch hier wird auf die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet: Es gibt eine Einbahnstraßenregelung mit blauen, gelben und roten Pfeilen und an Engstellen wird daran erinnert, den Abstand zu wahren. Der Weg durchs Labyrinth ist anscheinend etwas länger als früher (oder wir sind früher nicht die ganze Strecke gegangen). Die engen, niedrigen bzw. steilen Passagen zwischen den riesigen Felsblöcken sind schon beeindruckend. Schön, dass hier noch an einigen Stellen Leuchtmoos wächst, das aus bestimmten Blickwinkeln das Licht neongrün reflektiert. Es herrscht reger Betrieb im Felsenlabyrinth, vor allem gibt es viele Familien mit kleinen Kindern. Auch die Theatervorstellung, die um 16.30 Uhr beginnt, gefällt uns gut, besonders die Feuer-Show am Ende des Stücks. Glücklicherweise ist es hier nicht so heiß und trocken wie in Südeuropa!

Dienstag, 10. August 2021

Wanderung auf die Riedholzer Kugel

Kleiner Perlmuttfalter (?)

Fingerhüte

Heuschrecke

Schöne Aussicht

Pfauenauge

Ramponierter Brauner Waldvogel


Dienstag, 3. August 2021

Direkt beim Ferienclub Maierhöfen gibt es einen Rundwanderweg, der auf den Berg Riedholzer Kugel und vorbei an der Alpwirtschaft Butterblume verläuft. Da es vormittags nicht regnet, machen wir uns gegen 10 Uhr auf den Weg. Zunächst folgen wir einer breiten Straße, die aber schon bald von einem schmalen und steilen Bergpfad abgelöst wird. Hier ist es nicht nur für die Kinder interessanter, zumal am Wegrand viele Insekten, Pilze und Blütenpflanzen zu sehen sind. An einem schönen Aussichtspunkt, wo wir eine kurze Rast einlegen, flattern besonders viele Schmetterlinge auf Flockenblumen, Quendel und Disteln herum. Wir entdecken neben Pfauenaugen und Perlmuttfaltern auch einen Admiral, einen Schwalbenschwanz, Kleine Füchse und Distelfalter. Bei der Riedholzer Kugel beginnt auch ein Weg mit etlichen Natur-Spielgeräten für Kinder. Allerdings ist der Rückweg ziemlich aufgeweicht und rutschig - hier bewähren sich die Wanderschuhe. Leider hat die Alpwirtschaft erst wieder am Donnerstag geöffnet. 

Urseerunde mit Taufach- und Fetzachmoos

Einer der Urseen


Immer interessant: eine Katze

Die Pferde sind ganz zutraulich


Weg durchs Moor

Hier steht der Weg unter Wasser

Junger Frosch

Bei Isny

 Montag, 2. August 2021

Am Nachmittag lässt der Regen nach und wir beschließen, ein Stück der Urseerunde entlangzugehen. Wir starten an einem Wanderparkplatz bei Beuren und kommen zunächst an einigen Gehöften vorbei, auf denen einige Haustiere zu sehen sind. Später führt der Weg ein Stück durch den Wald, ehe der Bohlenweg durch den Sumpf beginnt. Etwas weiter hinten steht der Weg allerdings einige Zentimeter hoch unter Wasser. Wir ziehen Schuhe und Strümpfe aus und waten durch den Matsch, kehren denn aber wieder um. Immer wieder entdecken wir große und kleine Frösche und Libellen. 

Wanderung durch den Eistobel




Alpensalamander





 Sonntag, 1. August 2021

Am Nachmittag, als es aufgehört hat zu regnen, beschließen wir, eine Wanderung durch den nahe gelegenen Eistobel zu machen. Wir stellen das Auto auf dem ausgeschilderten Parkplatz ab und lösen an der Kasse unsere Tickets. Der stundenlange Regen hat den kleinen Fluss Argen ansteigen lassen und es rauscht und braust im Tobel, doch die Wege sind problemlos zu begehen. Zu beiden Seiten des Flusses wachsen zahlreiche Wildpflanzen und an einer Stelle entdecken wir einen tiefschwarzen Alpensalamander, der gerade den Weg überquert. Die abwechslungsreiche Landschaft motiviert auch die Kinder, einen Großteil der Strecke zurückzulegen. Allerdings müssen die kleinsten getragen werden, denn für Kinderwägen sind die Wege nicht geeignet. An einer Brücke bei einem größeren Wasserfall kehren wir um und laufen zurück zum Parkplatz.

Montag, 26. Juli 2021

Von Velden zur Petershöhle und zur Burg Hartenstein



Waldwanderweg bei Velden

Schachbrettfalter

Felsen am Weg






Petershöhle


Höhleneingang



Marienkapelle auf dem Frauenberg

Hartenstein

Aufstieg zur Burg


Sonntag, 25. Juli 2021

Von Velden aus wandern wir zunächst steil nach oben in den Wald und schlagen den ausgeschilderten Weg in Richtung Petershöhle ein. Unterwegs sehen wir richtig viele Schmetterlinge, darunter Schachbrettfalter, Pfauenaugen und Kaisermäntel, hauptsächlich auf Blütenpflanzen wie Graslilien, wildem Oregano und Disteln. Am Ziel angekommen, finden wir zwar das Informationsschild auf Anhieb, nicht aber die Höhle, die etwas unterhalb liegt und die man nur über einen schmalen Kletterpfad erreicht. Dann geht es weiter zur Marienkapelle und nach Hartenstein, wo sich oben auf der Burg ein Restaurant mit Biergarten befindet. Wir können uns nicht lange aufhalten, weil wir am Abend noch etwas vorhaben und daher zügig zum Parkplatz in Velden zurückmüssen.