Freitag, 1. Mai 2020

Entlang der ehemaligen Aurachtalbahnstrecke bis zur Hochburg der Störche

Gleise ins Nichts - ehemalige Aurachtalbahn

Damwildgehege zwischen Niederndorf und Herzogenaurach

Die Hirsche sind gar nicht scheu

Eines der Wahrzeichen von Herzogenaurach

Altstadt mit Osterbrunnen

Fußgängerzone mit Fachwerkhäusern und Fehnturm

Storchennest auf dem Alten Rathaus
Radweg nach Eltersdorf

Störche im Wiesengrund



Freitag, 1. Mai 2020

Obwohl heute ein Feiertag ist, machen wir nur eine kurze Tour, da Regen gemeldet wurde. Wir radeln ab Kriegenbrunn  fast die ganze Zeit an einer aufgelassenen Bahnstrecke entlang.  Die Aurachtalbahn verkehrte hier letztmals vor fast 25 Jahren, am 28. Mai 1995. Inzwischen hat sich die Natur an vielen Stellen die Strecke zurückerobert. Der Radweg ist angenehm zu fahren, da flach und asphaltiert. Er führt hinter Niederndorf an einem Wildgehege vorbei - die Damhirsche nähern sich eilig, sobald sie bemerken, dass sie fotografiert werden. Nach Herzogenaurach ist es nicht mehr weit und nachdem wir die Schäffler-Werke passiert haben, sind wir schon fast in der Altstadt, die zur Coronazeit fast ausgestorben ist. Nur die Störche lassen sich nicht stören und kreisen über den Dächern der malerischen Fachwerkhäuser. Wir entdecken etliche Nester, in denen auch schon Junge gefüttert werden. Von da und dort ertönt lautes Klappern. Eigentlich wollen wir weiter nach Münchaurach, aber ein heftiger Wolkenbruch bewegt uns zum Umkehren. Als wir in Eltersdorf ankommen, sind wir allerdings schon fast wieder trocken. Im Wiesengrund sehen wir dann noch einmal Störche - ca. 8 bis zehn der schwarz-weißen Vögel sind gerade beim Mittagessen.

Montag, 27. April 2020

Atzelsberg, Adlitz und Marloffstein am Spätnachmittag

Schloss in Atzelsberg

Weiher zwischen Atzelsberg und Adlitz

Unser Lieblingsbiergarten, leider geschlossen

Schloss Adlitz

Wasserturm Marloffstein

Weiher bei Spardorf

Nachwuchs bei den Wildschweinen
Montag, 27. April 2020

Ab morgen soll das Wetter deutlich schlechter werden, deshalb drehen wir am Spätnachmittag noch eine Runde im Nordosten von Erlangen. Der mit einem blauen Kreuz markierte Weg führt vom Meilwald aus direkt nach Atzelsberg, ist aber wegen der Steigungen nicht ganz einfach zu fahren. Von oben hat man einen schönen Blick auf das Schloss. Jetzt blüht und duftet hier überall der Flieder; auch die Apfelbäume stehen in voller Blüte. In Adlitz ist normalerweise zu dieser Zeit sehr viel los, denn der Biergarten ist immer gut besucht. Aber in der Coronazeit ist alles mit Absperrband gesichert. Vor Marloffstein müssen wir den letzten starken Anstieg bewältigen, dann geht es mehr oder weniger flach bzw. bergab zurück. Wir schauen noch einmal am Wildschweingehege vorbei, da die Borstentiere Junge bekommen haben, fünf muntere gestreifte Frischlinge.

Sonntag, 26. April 2020

Froschkonzert und Vogelparadies: Radtour zum Naturschutzgebiet bei Mohrhof

Kleiner Weiher bei Dechsendorf

Alles geschlossen: Bootsverleih am Dechsendorfer Weiher

Weihergebiet Mohrhof

Ausguck

Gänsefamilien am Weiher

Frosch im Algenbett

Hannberg mit Wehrkirche
Sonntag, 26. April 2020

Ideales Wetter für eine Radtour in die nähere Umgebung: Es ist sonnig, aber nicht zu warm und weitgehend windstill. Wir starten auf unserem gewohnten Weg am Kanal entlang und radeln dann durch den Wald nach Dechsendorf. Die Wasserfläche teilen sich jetzt in der Coronazeit die Wasservögel und Frösche, die nicht nur hier ein lautstarkes Konzert veranstalten. Über Röttenbach fahren wir nach Hesselberg und beobachten die Vögel an den Mohrhof-Weihern. Viele Gänse führen ihre Jungen spazieren. Nach einem Picknick unter einem Baum geht es über Hesselberg, Hannberg und Heßdorf zurück nach Erlangen.

Montag, 20. April 2020

Radtour nach Pretzfeld und zurück

Schleuse des Main-Donau-Kanals

Radweg nach Kirchehrenbach
Walberla bei Kirchehrenbach

Vexierkapelle bei Reifenberg gegenüber von Pretzfeld


Friedhofskapelle von Kirchehrenbach

Sporenähren des Ackerschachtelhalms

Wiesenschaumkraut


Schild an einem Café in Forchheim
St. Nikolauskirche in Baiersdorf

Froschteich am Radweg

Wasserrad an der Regnitz
Sonntag, 19. April 2020

Da es an der letzten Tagen recht warm und sonnig war, ist die Kirschblüte schon vorbei, dafür blühen die Apfelbäume in Weiß und Rosa. Wir radeln am Main-Donau-Kanal entlang nach Forchheim und von dort aus weiter nach Pretzfeld. Vormittags sind außer uns nur wenige Jogger und Radfahrer unterwegs - es ist bewölkt bei angenehmen Temperaturen. Die Wiesen sind gelb vom Löwenzahn und auf manchen Feldern blüht auch schon der Raps. Da alle Gasthäuser geschlossen haben, picknicken wir auf einer Bank: Wir haben belegte Brötchen, Obst, Pfefferminztee und Früchte-Nuss-Brot dabei. Auf dem Rückweg sehen wir aber ein geöffnetes Café, in dem man einen Kaffee zum Mitnehmen bekommt, wenn auch der Sitzbereich abgesperrt ist. Außer uns stehen noch ein paar andere Leute einzeln auf dem Parkplatz herum und unterhalten sich aus der Distanz. Ab Forchheim schlagen wir einen anderen Weg ein, der uns durch Baiersdorf und Erlangen zurückführt.

Samstag, 18. April 2020

Radtour zum Damwildgehege und zu den Urwildpferden

Teich bei Kleingründlach

Pause am Damwildgehege

Damhirsch

Urwildpferde

Pfauenziegen
Mittwoch, 15. April 2020

Unsere heutige Runde führt uns über Kleingründlach, Großgründlach und Neunhof zum Damwildgehege am Tennenloher Forst. Hier stehen auch viele Familien mit kleinen Kindern herum. Mitten im Wald gibt es noch ein großes Gehege mit Pfauenziegen und Przewalski-Wildpferden. Dorthin machen wir einen Abstecher. Wir sehen nur drei Pferde, aber ganz viele Ziegen. Wir parken unsere Fahrräder und machen einen Spaziergang am Zaun entlang, ehe wir über Tennenlohe zurückradeln.

Radtour zu den Schweinen und nach Kalchreuth

Wildschweingehege bei Buckenhof

Kalchreuth

Kirschbäume bei Kalchreuth
Ostermontag, 13. April 2020

Zur Abwechslung machen wir heute eine Radtour in der näheren Umgebung. Als erstes besuchen wir das Wildschweingehege bei Buckenhof, wo sich viele große und kleine Schweine tummeln. Dann geht es am Waldrand entlang nach Kalchreuth, das ringsherum von blühenden Kirschbäumen umgeben ist. Hier sind ziemlich viele Leute unterwegs. Die meisten haben ihre Autos auf den Parkplätzen abgestellt und fotografieren sich mit den Kirschblüten - leider sind alle Wirtshäuser und Biergärten geschlossen. Unter dem Vordach eines Restaurants, in dem normalerweise ein Osterbrunch angeboten worden wäre, warten wir das Ende eines Regenschauers ab und essen dabei unsere mitgebrachten Ostereier und Mandarinen, ehe wir uns auf den Heimweg durch den Tennenloher Forst machen. 

Osterspaziergang in Corona-Zeiten


Der Osterhase war da!

Brucker Lache im Frühling

Naturwaldreservat

Schlehenblüte

Sumpfdotterblume

Buschwindröschen

Immergrün
Ostersonntag, 12. April 2020

Leider findet heute unsere geplante große Familienwanderung nicht statt; niemand darf uns besuchen, aber wir können zu zweit einen Spaziergang machen. Bei diesem Bilderbuchwetter schlagen wir den Weg in Richtung Brucker Lache ein. Dieses Waldgebiet ist vor allem im Frühling sehr schön, denn der Waldboden ist von Blüten übersät und einige Büsche blühen auch schon. Die Vögel singen und der Himmel ist strahlend blau - keine Kondensstreifen nirgends. Hier gibt es sehr viele Wege, daher verteilen sich die Spaziergänger und Radfahrer und man kommt keinem zu nahe. Der ideale Corona-Spaziergang!