Donnerstag, 16. Januar 2020

Steinbruch der Pharaonen

Blick aus unserem Kabinenfenster am frühen Morgen

Unvollendeter Obelisk im Steinbruch

Unterwegs zur Anlegestelle

Tempel von Philae auf der Insel Agilkia

Erster Pylon des Isistempels

Reliefs verschiedener Götter

Spuren einer frühchristlichen Gemeinschaft


Blick auf die Insel Agilkia; vorne sieht man den Kiosk des Trajan

Botanischer Garten auf der Kitchener-Insel

Während der Fahrt durch ein Naturschutzgebiet bei Assuan
Donnerstag, 2. Januar 2020

Als wir morgens aus dem Fenster blicken, befinden wir uns in Assuan, dem Ziel unserer Kreuzfahrt. Auf einem ganztägigen Ausflug lernen wir die Sehenswürdigkeiten der Umgebung kennen. Zunächst führt uns der Guide durch einen großen Steinbruch, in dem bereits zur Zeit der Pharaonen Rosengranit abgebaut wurde. Dieses schöne, ziemlich harte Material eignete sich besonders für Obelisken, Statuen oder auch zur Verkleidung der Pyramiden. Der unvollendete Obelisk - vermutlich wurde die Bearbeitung wegen Rissen im Gestein eingestellt - wäre der größte der Welt gewesen.
Ein Segelboot bringt uns zur Insel Agilkia, auf die man die Tempelanlage von Philae versetzt hat. Am ursprünglichen Standort wären die Tempel durch Überflutungen gefährdet gewesen.
Den Nachmittag verbringen wir teils im botanischen Garten auf der Kitchener-Insel (belagert von etlichen Souvenirhändlern), teils in einem Motorboot während einer Vogel-Beobachtungstour. Wir entdecken sogar einige Eisvögel, Kormorane und diverse Reiher.


Mittwoch, 1. Januar 2020

Morgens Tempel, abends Tempel


Kreuzfahrtschiffe in  Edfu

Mit der Pferdekutsche zum Tempel

Horustempel in Edfu

Wandrelief

Sonnenbarke

Tempel von Kom Ombo bei Nacht

Unser Guide vor einem Relief

Ägyptischer Kalender

Göttin mit Tierkopf
Mittwoch, 1. Januar 2020

Zum Neujahrsfest wurde das Schiff auffällig dekoriert. Das Essen ist heute besonders gut und reichhaltig. Heute werden zwei Tempel besichtigt, einer davon gleich nach dem Frühstück. Jeweils zu zweit werden die Touristen in einer Pferdekutsche zum Horustempel in Edfu befördert. Die Kutscher sind wilde Kerle, die sich nicht um Verkehrsregeln scheren. Unserer dreht sich ständig zu uns um und redet wie ein Wasserfall, um mehr Trinkgeld zu bekommen. Dann wieder schlägt er mit der Peitsche auf sein Pferd ein und versucht, andere Kutschen zu überholen. Nach dieser Höllenfahrt sind wir froh, wieder festen Boden unter unseren Füßen zu haben. In dem sehr gut erhaltenen Tempel drängen sich Unmassen von Touristen. Die Guides rufen lautstark nach ihren Gruppen, um niemanden zu verlieren. Unsere Gruppe heißt "Horus", andere "Ramses" bzw. "Osiris" ... Zurück zum Schiff nehmen wir die selben Kutschen wie auf der Hinfahrt.
Erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir Kom Ombo, wo ein Doppeltempel zu sehen ist, der dem Krokodilsgott Sobek und dem Falkengott Horus geweiht ist. Auch am Abend hat so eine Tempelanlage durchaus ihren Reiz, da die Gebäude angestrahlt werden. Zum Abschluss besuchen wir ein kleines Krokodilmuseum mit präparierten und mumifizierten Reptilien.

Dienstag, 31. Dezember 2019

Viele alte Steine

Kreuzfahrtschiff "Voyager" in Luxor


Memnonkolosse am frühen Morgen

Im Tal der Pharaonen

Grab von irgendeinem Ramses

Noch ein Grab, schon ziemlich beschädigt

Hieroglyphen an der Wand

Wandbild

Wandbild

Wandbild in einem anderen Ramses-Grab

Tempel der Hatschepsut


Statuen am Hatschepsut-Tempel

Wandmalerei im Hatschepsut-Tempel

Eingang zum Karnak-Tempel

Säulen im Karnak-Tempel


Karnak-Tempel
Dienstag, 31. Dezember 2019

Heute stehen wir sehr früh auf, da wir eine lange Tour in der Umgebung von Luxor vor uns haben. Vorbei an den Memnonkolossen fahren wir ins Tal der Könige und besichtigen dort 3 von den momentan 7 geöffneten Gräbern. Unzählige Touristen drängen sich auf engstem Raum. Hier ist es zwar verboten, mit Kamera zu fotografieren, aber nicht mit Handy, deshalb geht es nur langsam voran. Das 3. Grab, das wir uns ansehen, ist wunderbar - riesig groß mit vollständig bemalten Wänden, alles in Farbe. Ebenso groß ist das Gedränge am Hatschepsut-Tempel, in dem kaum Malereien erhalten sind. Auch die Statuen sind stark beschädigt. Im Karnak-Tempel herrscht ein Durcheinander an Säulen, Obelisken und Mauern aus verschiedenen Epochen.

In Ägyptens alter und neuer Hauptstadt

Hotelanlage Mövenpick
Imposanter Tempel in Saqqara

Stufenpyramide des Pharaos Djoser

Alabaster-Sphinx in Memphis

Gigantische Ramses-Statue

Unter Polizeischutz im koptischen Viertel

Hängende Kirche der Kopten

In der Hängenden Kirche

In der Sergius-Basilika

Café in Alt-Kairo

Kunsthandwerkerläden im koptischen Viertel

Zitadelle mit Moschee


Montag, 30. Dezember 2019

Unser Reiseleiter hat uns die fakultative Tour nach Memphis und Saqqara so schmackhaft gemacht, dass wir jetzt alle mitfahren. Wir beginnen auf der Westseite das Nils, in Saqqara, der Stadt der Toten. Hier befinden sich einige der genialen Bauwerke das Imhotep, etwa die Stufenpyramide für den Pharao Djoser sowie eine modern anmutende Säulenhalle (oder ist es ein Tempel?) Auch in dieser Anlage lauern Kamel- und Eseltreiber auf Kundschaft. In eine der Pyramiden dürfen wir auch hineinsteigen (oder eher hineinkriechen, denn man kann als Erwachsener hier nicht aufrecht gehen). In der Grabkammer sehen wir dann jede Menge Hieroglyphen - wir sind begeistert. In Memphis am anderen Ufer gibt es auch etliche Attraktionen: eine komplette Alabastersphinx, einige große runde Platten, die angeblich der Mumifizierung von Stieren dienten und eine riesige Ramses-Statue, der nur ein Teil der Beine fehlt. Auf diesem Ausflug begleitet uns ein Angehöriger der Touristenpolizei, der eine zusammengeklappte Maschinenpistole unter seinem Jacket trägt

Sonntag, 29. Dezember 2019

An den touristischen Hotspots von Kairo und Giseh


Vor dem Ägyptischen Nationalmuseum

Kameltreiber an den Pyramiden

Viel los bei der Cheops-Pyramide

Cheops-Pyramide

Pyramiden von Cheops, Chefren und Mykerinos

Chefren-Pyramide mit Sphinx

Leider ohne Nase: riesige Sphinx

Sphinx bei der nächtlichen Sound- and- Light-Show

Die Show dauert eine Stunde

Eine Zeitreise durch die ägyptische Geschichte


Sonntag, 29. Dezember 2019

In unserem völlig überdimensionierten Hotel ist nicht viel los, dafür aber vor und in den Sehenswürdigkeiten! Bereits am frühen Morgen drängen sich die Besucher im Ägyptischen Nationalmuseum, das auch sehr interessant ist. Besonders die Schätze des Tut-ench-amun ziehen viele Touristen an. Die Stunden im Museum vergehen wie im Flug, nun besichtigen wir die Pyramiden (von außen). Es ist nicht einfach, die Kameltreiber und Souvenirhändler abzuwimmeln. Nach einem frühen Abendessen sehen wir uns die Licht- und Tonschau vor den Pyramiden an. Der Verkehr in Kairo ist ein großes Problem!