Dienstag, 21. Mai 2019

Mit dem Hop-on-hop-off-Bus durch den Nationalpark


Blick ins Vinales-Tal

Mogotes

Mural de la Prehistoria

Gemälde in der Landschaft


Ausgetrockneter See in der Nähe

Spaziergang durch ein Seitental

Cueva del Indio

Vinalestal

El Palenque de los Cimarrones
Freitag, 19. April 2019

Auch in Vinales verkehrt ein Hop-on-hop-off-Bus, der im Stadtzentrum startet. Die Busse fahren im 90-Minuten-Takt und halten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir steigen ein paarmal aus, um uns einiges genauer anzusehen: das erste Mal an der großen Wandmalerei "Mural de Prehistoria". Schon etwas befremdlich, dass mitten im Nationalpark einer der hübschen Mogotes mit so einem schreiend bunten Bild verziert wurde, dessen künstlerischer Wert doch eher fragwürdig ist. Da machen wir doch lieber einen Spaziergang zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man das Mural nicht mehr sieht, aber die tolle Landschaft. In der Cueva del Indio können wir nach kurzem Fußweg ein Boot besteigen, das uns wieder aus der Höhle bringt. Interessant ist auch das Höhlensystem Palenque de los Cimarrones, das früher entlaufenen Sklaven als Versteck diente. Der Mirador am Hotel Jazmines ist unser letzter Haltepunkt, und von hier aus gehen wir zum Nationalparkhaus.

Wanderung im Tal von Vinales

Unser Frühstück in der Casa Juana
In der Nähe einer Tabakfarm



Wanderung mit dem Guide Roy

Ländliches Anwesen

Terrasse unserer Ferienwohnung

Rote Ananas

Lago de Piedras, fast ausgetrocknet

Reitergruppe

Pflügen wie vor 200 Jahren

Im botanischen Garten
Donnerstag, 18. April

In Vinales kann man viel unternehmen, z.B. reiten oder mit einem Taxi herumfahren. Unsere Wirtin hat gute Kontakte und eine Menge Verwandte, die derartige Aktivitäten anbieten und vermittelt uns einen Wanderführer, der uns die Gegend zeigen kann. Natürlich ist zuerst wieder ein Besuch auf einer Tabakfarm fällig, aber die Verkäufer verlieren schnell das Interesse an uns langweiligen Nichtrauchern. Auch der Kaffee ist plötzlich nicht mehr kostenlos.
Die Wanderung durch die schöne Gegend mit der auffällig gefärbten Erde gefällt uns gut. Roy erklärt uns alles Mögliche: welche Pflanzen hier wachsen, wie die Mogotes (die Kalkhügel) heißen, welche Vögel herumflattern ...Höhepunkte der Tour sind der malerische, ausgetrocknete See Lago de Piedras und ein Aussichtspunkt, den auch viele Pferdetouristen ansteuern. Ohne Roy würden wir uns nicht zurechtfinden, denn manchmal gibt es keinen richtigen Weg oder der Pfad hört plötzlich auf und Wegweiser oder Markierungen sucht man vergeblich.
Mittags essen wir wieder im gleichen Restaurant wie gestern, aber heute gibt es kein Internet mehr. Nachmittags besuchen wir den botanischen Garten und bekommen eine Privatführung von einem jungen Mann, der ganz begeistert ist, weil sich endlich mal jemand für die Pflanzen hier interessiert.

Bei den Tabakbauern





Zigarrenhändler in der Nähe von Pinar del Rio

Hier werden Tabakblätter getrocknet

Unser Sammeltaxi - ein alter Chevrolet

Bushaltestelle in Vinales

Pferdetaxi

Kirche in Vinales

Mogotes (Kalkberge) und rote Erde

Bauernhof bei Vinales

Am Ortsausgang in Richtung Valle de Vinales

Andenkenmarkt
Mittwoch, 17. April 2019

Kurz vor 8.30 Uhr holt uns das Sammeltaxi ab, ein blauer Chevrolet mit dickem Fahrer. Außer uns fahren noch drei junge Frauen mit, die nach und nach zusteigen. Der Dicke fährt wie ein Henker und liefert sich auf der Autobahn ein Rennen mit einem gelben Taxibus. Wir stellen fest, dass der Oldtimer zwar beeindruckend aussieht, aber sehr unbequem ist. Zudem funktionieren weder Klimaanlage noch Instrumentenanzeige - man kann also nicht sehen, wie schnell wir unterwegs sind. Vinales ist ca. 140 km entfernt, eine schier endlose Entfernung. Unterwegs halten wir bei einem Zigarrenproduzenten, der uns die Herstellung der "Puros" erklärt. Wir bekommen einen Kaffee und wer will, auch eine Zigarre. Wir wollen keine! Der Verkäufer erklärt uns die Vorteile der kubanischen Zigarren und tatsächlich kann er die Engländerin überzeugen, welche zu kaufen.
Nun geht es weiter nach Vinales und der Fahrer setzt uns an unserer schönen Unterkunft ab, wo uns die Gastgeberin herzlich begrüßt. Zu Mittag essen wir in einem kleinen Lokal, das nicht nur gutes, günstiges Essen anbietet, sondern auch über funktionierendes Internet verfügt. Der ganze Ort ist sehr touristisch: Jedes Haus bietet entweder Privatunterkünfte an oder ist ein Restaurant oder ein Andenkenladen. Im Gegensatz zu Havanna sind die Häuser fast alle gut gepflegt und gestrichen. Es gibt auch wunderbare Gärten mit Obstbäumen, Blumen und anderen Pflanzen.

Kreuz und quer durch Havanna

Unsere Unterkunft, die Casa Havana

Abends auf der Straße (Campanario)

Capitol, leider mit Gerüst

Castillo de la Real Fuerza

Iglesia San Francisco de Asis

Alter Bahnhof


Prachtstraße Paseo del Marti


Fliegender Obsthändler

Zwiebel- und Knoblauchverkäufer

Im ehemaligen chinesischen Viertel


Dienstag, 16. April 2019

Nach dem sehr guten Frühstück in der Casa Havana gehen wir zum Parque Central, um eine Runde mit dem Hop-on-hop-off-Bus zu drehen. Wir möchten außerhalb der Altstadt noch etwas mehr von Havanna sehen. Die Fahrt auf der Route 1 dauert etwa zwei Stunden, aber wir haben keine rechte Lust, irgendwo auszusteigen. Wir kommen u. a. an der Uferpromenade vorbei, am Platz der Revolution und durchqueren das Viertel Maramar, aber überall bröckelt der Putz, stürzen Teile der Balkone ab, blättert die Farbe ... Die Stadt hat schon bessere Zeiten gesehen! Die Runde endet an einem großen Lagerhaus am Meer, wo es zahlreiche Andenkenstände gibt. Danach laufen wir die ehemals prachtvolle Prado-Straße entlang mit vielen schönen alten, teils verfallenen Jugendstilbauten. Später überqueren wir unter Lebensgefahr den Malecon, die Rennstrecke der bonbonfarbenen Straßenkreuzer und gehen durchs Wohnviertel zurück zu unserer Unterkunft. Am Campanario (wo sich die Casa Havana befindet) ist sehr viel los: Kinder und Jugendliche treffen sich hier zum Spielen, Alte sitzen vor den Häusern und unterhalten sich, Straßenhändler bieten ihre Waren an, die wir aber mit unserer Touristenwährung CUC nicht kaufen können.

Zeitreise in die fünfziger Jahre

Oldtimer auf dem Malecon

Auch diese kleinen Fahrzeuge verkehren auf der Uferpromenade

Castillo de los tres Reyes del Morro

Reiterstandbild in Havanna (General Maximo Gomez)

Straße in der Altstadt

Altes Gemäuer

Überall Oldtimer

Pink - bei Touristen sehr beliebt

Kathedrale von Havanna

Hund auf der Plaza de Armas
Montag, 15. April 2019

Dass es so lange dauern würde, auf der Bank Geld umzutauschen, hätten wir nicht gedacht. Der Geldautomat funktioniert nicht, deshalb stehen wir ca. eine halbe Stunde lang in der Schlange vor der Tür, dann werden wir hereingelassen, bekommen eine Nummer und sitzen noch einmal über eine Stunde auf einem der halb zerbrochenen Plastiksitze, bis wir an der Reihe sind und uns eine große Menge kleiner Scheine ausgehändigt wird. Als erstes kaufen wir einige Guthabenkarten für das Internet, dann spazieren wir an den verfallenen Häusern am Malecon vorbei zu den Festungsanlagen am Meer. Wir essen in einem kleinen Restaurant in einer der Seitenstraßen zu Mittag und besuchen einige der touristischen Highlights: die Straße Obispo mit vielen Läden und Bars, die Plaza de la Catedral und die Plaza de Armas, die von freundlichen, frei laufenden (aber nicht etwa herrenlosen)  Hunden belagert ist. Unsere Versuche, ins Internet zu kommen, erweisen sich als vergebliches Unterfangen, denn die ausgewiesenen Hotspots sind total überlaufen von verzweifelten Jugendlichen, die es nicht fassen können, dass sie nicht mehr online sind.