Freitag, 16. Februar 2018

Wanderung bei Ribeiro Frio

Markthalle in Funchal

Aussichtspunkt Balcoes

Unterwegs nach Portela

Badegelegenheit (aber nur im Sommer!)

Kleiner Wasserfall

Enge Felsspalte

Felstunnel an der Levada do Furado

Ausblick auf Porto da Cruz (?)

Typisches Essen: Degenfisch mit Banane bzw. Rindfleischspieß

Volksmusikgruppe im Restaurant
Freitag, 16. Februar 2018

Morgens fahren wir mit dem Bus nach Ribeiro Frio, um zu den Balcoes zu wandern. Das ist allerdings nur ein kurzer Spaziergang auf breitem Weg und wir brauchen hin und zurück nur ca. 40 Minuten. Deshalb machen wir noch die Levadawanderung nach Portela. Zunächst ist auch dieser Weg sehr gut ausgebaut, wird aber zusehends schmaler und glitschiger. Zum Glück sind die meisten kritischen Stellen mit Seilen gesichert (aber nicht alle). Ein paarmal durchquert man auf Steinen ein Bachbett. Man kommt an einigen kleinen Wasserfällen vorbei und passiert ein paar kurze Tunnels. Immer wieder begegnen wir anderen Wanderern. Die Wanderung ist abwechslungsreich und nicht anstrengend. Nach etwa 3,5 Stunden erreichen wir Portela und stellen erfreut fest, dass in einer Stunde ein Bus nach Funchal zurückfährt.

Donnerstag, 15. Februar 2018

Noch ein Park: die Palheiro-Gärten

Eine der vielen Kamelien

Der "versunkene" Garten

Nadelkissen-Protea

Unser Mittagessen: Bolo do Caco (Knoblauchbrot)

Bei den Korbflechtern in Camacha

Was die alles flechten!

Kirche in Camacha

Rua de Santa Maria in Funchal (Fressgasse)

Wandbild in dieser Straße
                                                 
Forte de Sao Tiago und  Igreja do Socorro 



Donnerstag, 15. Februar 2018

Unser Reiseführer beschreibt die Palheiro-Gärten als schönsten Park Funchals. Vormittags nehmen wir den Stadtbus Richtung Palheiro Ferreiro und kaufen uns Tickets für den Park. Gleich hinter dem Eingang begrüßen uns blühende Kamelien und Proteen; es gibt auch etliche Magnolien und viele andere Blütenpflanzen. Erstaunlicherweise sieht man hier auf Madeira typische Frühjahrs- und Herbstblumen gleichzeitig.
Nachmittags legen wir fast die gleiche Strecke noch einmal zurück, diesmal aber mit einem Überlandbus nach Camacha. Dort gibt es ein riesiges Korbwarengeschäft, in dem außer Körben in jeder erdenklichen Größe auch Möbel oder Tiere geflochten werden. Man kann sogar den Handwerkern bei der Arbeit zusehen.
Dass die Türen in der Rua de Santa Maria in Funchal von verschiedenen Künstlern bemalt wurden, ist uns schon vor ein paar Tagen aufgefallen. Heute schauen wir uns diese Kunstwerke noch einmal genauer an, ehe die Aufreißer mit ihrer Arbeit beginnen.

Mittwoch, 14. Februar 2018

Hart erkämpft: Blick in den gläsernen Abgrund

Schöner Spazierweg nach Camara de Lobos

Fischerboote vor der Altstadt

Eingang aus Flaschenkorken

Wandbild in Camara de Lobos

Unterwegs zum Cabo Girao

Durch die Weinberge

Auf der gläsernen Aussichtsplattform

Trockengestell mit Katzenhaien
Sehr lecker: Fischplatte mit Gemüse und Bratkartoffeln


Mittwoch, 14. Februar 2018

Da es heute sonnig und windstill ist, wandern wir entlang der Küste nach Camara de Lobos. Das ist aber kein ärmliches Fischerdorf mehr, wie es im Reiseführer beschrieben wird, sondern eine weitere Touristenhochburg mit einigen romantischen Ecken. Sehr malerisch sind jedenfalls die bunten Fischerboote, teilweise mit aufgespannten Katzenhaien. Unterwegs treffen wir einen englischen Urlauber, der uns empfiehlt, mit dem Bus zum Kap Girao zu fahren. Wir entscheiden uns für den Fußweg, denn das Kap erscheint uns ganz nah. Da haben wir uns allerdings getäuscht! Der Weg ist zwar wunderschön, aber kein Katzensprung und führt manchmal steil bergan, dann wieder an einer Levada entlang. Dann verlaufen wir uns auch noch und begegnen am Ende einer endlos langen Treppe einem Rudel herrenloser Hunde, die wir mit Steinen vertreiben müssen. Etwas später machen wir die ersten vorsichtigen Schritte auf der gläsernen Aussichtsplattform. Den Rückweg legen wir in etwa der Hälfte der Zeit zurück und abends gönnen wir uns ein besonders gutes Essen.

Dienstag, 13. Februar 2018

Karneval in Funchal

Pflanzenteppich im botanischen Garten

Keine Blüten - nur unterschiedliche Blattfärbung

Ramponierter Admiral auf hellblauem Natternkopf



Bei den Riesenkakteen

Typisch für Portugal: schwarzweiße Gehwegmuster

Praca do Municipio, ein sehr schöner Platz in Funchal

St. Peterskirche

Aufwändig in Kork gekleidet

Priester mit Braut
Dienstag, 13. Februar 2018

Heute steht wieder ein Garten auf dem Programm, nämlich der botanische. Dorthin fährt der Bus Nr. 31. Da die Straßen so eng, steil und kurvig sind, ist es immer problematisch, wenn sich zwei Busse begegnen, aber die Busfahrer haben diese Situation anscheinend geübt und wissen sich zu helfen. Der botanische Garten ist bekannt für seinen grün-rot gemusterten großflächigen Pflanzenteppich, ein ungewöhnlicher Anblick! Außerdem gibt es viele Bäume aus aller Welt, endemische Pflanzen wie den Prächtigen Natternkopf, diverse Nutzpflanzen, bunte Blumen, die bei uns erst im Sommer blühen und eine große Kakteensammlung.  Zurück in Funchal essen wir zu Mittag, ehe wir uns auf den Weg zur Festung Fortaleza do Pico machen - hierhin fährt kein Bus. Es geht steil nach oben; wir verlaufen uns einmal und legen etliche Höhenmeter umsonst zurück, finden dann aber den richtigen Weg und stehen am Ende vor einem geschlossenen Tor. Heute ist nämlich Faschingsdienstag und alle Einwohner von Funchal strömen, teils verkleidet, zur Strandpromenade. Um 16 Uhr setzt sich der Faschingszug in Bewegung, und zwar der fürs gewöhnliche Volk. Einzeln, als Paar oder Gruppe führen die Gecken ihre Verkleidungen vor, lustige bzw. gruselige Kostüme. Anscheinend gibt es Preise zu gewinnen, denn jeder trägt irgendwo eine Startnummer. Heute ist es nicht so warm wie gestern und manche der Kostümierten müssen ganz schön frieren.

Montag, 12. Februar 2018

Hoch hinaus mit dem Stadtbus



Kathedrale von Funchal

Wallfahrtskirche Nossa Senhora in Monte

Attraktion in Monte: Fahrt mit dem Korbschlitten


Im Tropischen Schlossgarten von Monte


Der südliche Orientgarten

Zwischen Baumfarnen und Blumen

Mittlerer See mit Palast

Am Aussichtspunkt Pico dos Barcelos 

Sonnenuntergang in Funchal


Montag, 12.Februar 2018

Funchal wurde nicht auf sieben Hügeln erbaut, sondern auf allen, die man hier sieht. Doch dazwischen ist auch immer viel Grün. In den Schluchten, die sich durch die Stadt ziehen, wuchern und blühen die Bougainvilleen verschwenderisch. Wir wohnen in einer schönen kleinen Bungalowanlage mit Kranblick - es wird überall gebaut wie verrückt.
Als erstes gehen wir Schuhe kaufen (Wieder mal haben sich die Wanderschuhe selbst zerlegt), dann erwerben wir eine Mehrtageskarte für den Nahverkehr und fahren mit dem Stadtbus nach Monte. Endlos zieht sich die Straße dahin - zu Fuß wäre man ganz schön lang unterwegs. Oben besichtigen wir die Kirche, in der ein ehemaliger österreichischer Kaiser bestattet ist. Und wir beobachten die vielen Touristen, die stundenlang Schlange stehen, um mit den Korbschlitten die Straße hinunter sausen zu können, begleitet von je zwei kräftigen Anschiebern.  Wir verzichten auf diesen Spaß und flanieren ziemlich lang durch den sehenswerten Tropengarten, in dem nicht nur viel Grünzeug aus aller Welt wächst, sondern auch Blumen blühen - jetzt gerade u.a. die Azaleen, Kamelien, Strelitzien und etliche Orchideen. Außerdem stehen überall Skulpturen herum; es gibt fette Kois und eine riesige Sammlung von Kachelbildern aus früheren Jahrhunderten. Zurück in Funchal trinken wir Kaffee neben der Markthalle und fahren mit dem Bus Nr. 13 zu einem weiteren Aussichtspunkt, dem Pico dos Barcelos.

Erste Eindrücke von Funchal


Fortaleza do Pico de Sao Joa
Beleuchtete Bäume an der Strandpromenade


Eindrucksvoller Brunnen
Sonntag, 11. Februar 2018

Da wir erst am Spätnachmittag landen, sehen wir nicht mehr viel von Funchal. Ohne Stadtplan folgen wir den Verkehrsschildern und marschieren durch einen endlos langen Autotunnel - der breite Gehweg auf beiden Seiten ist etwas irreführend. Der heruntergekommene Straßenhund, der uns die ganze Zeit verfolgt hat, ist glücklicherweise nicht mitgekommen! Hinter dem Tunnel erwartet uns gleich ein schöner Blick auf eine Ruine auf einem Berg. Die beleuchteten Bäume an der Uferpromenade erinnern uns an China, aber sie sind echt, nicht aus Plastik.