Samstag, 10. Juni 2017

Von Touristen überrannt: Nessebar

Straßenszene in Nessebar

Alte Kirche

Blick auf die Halbinsel

Plovdiv: Dzhumaja-Moschee

Blick von der ehemaligen Festung auf die Stadt

Römisches Theater

Kaufmannshaus aus der Zeit der 
Nationalen Wiedergeburt (19. Jhdt.)

Zentraler Platz bei Nacht

Samstag, 10. Juni 2017

Die alte Stadt Nessebar, die in unserem Reiseführer so gelobt wird, entpuppt sich als wahre Touristenfalle. Unzählige Reisegruppen und andere Urlauber schieben sich durch die engen Gassen des Ortes. Nahezu jedes Haus ist entweder ein Laden oder ein Restaurant und auf Schritt und Tritt wird man von Verkäufern angesprochen. Kürzer als geplant bleiben wir in Nessebar, um dann auf der Autobahn nach Plovdiv weiterzureisen.
Diese Großstadt wirkt aus der Ferne durch die vielen Hochhäuser nicht sehr einladend, aber die Innenstadt ist sehr reizvoll. Ausgrabungen aus der Römerzeit, Gebäude aus der Zeit der Osmanen und viele renovierte Häuser in so genannter Wiedergeburtsarchitektur verleihen der Stadt, die auch durch ein vielfältiges Kulturangebot besticht, ein ganz besonderes Flair. Nach dem Abendessen hören wir uns ein Klavierkonzert an.

Freitag, 9. Juni 2017

An der bulgarischen Schwarzmeerküste - leider kein Strandtag



 Felsen am Kap Kaliakra

                                                          Ruinen am Kap

Perückenstrauch am Straßenrand

Typisches Mittagessen

Höhlenkloster Aladzha

 Opernhaus in Varna

Maria-Himmelfahrt-Kathedrale in Varna

Freitag, 9. Juni 2017

Nach dem starken Regen gestern Abend sind wir froh, dass es heute nur kühl und bewölkt ist. Aber das Bad im Schwarzen Meer muss leider ausfallen. Wir fahren ein Stück nach Norden bis zum Kap Kaliakra, wo einmal eine Festung gestanden hat. Heute sind davon nur Ruinen übrig geblieben. Am Straßenrand blühen hier viele bunte Blumen und immer wieder sehen wir Perückensträucher, die bei uns nur in Parks oder Gärten wachsen. Mittags essen wir in einem Strandlokal: Schopska Salat, Tarator (kalte Joghurtsuppe mit Gurken und Dill), Fischsuppe, Fladenbrot und Ayran. Das Höhlen-kloster Aladzha erreichen wir am frühen Abend. Am Parkplatz treiben sich einige verwilderte Hunde herum, aber die Klosteranlage samt Museum ist sehr gepflegt. Später sehen wir uns Strand und Altstadt von Varna an.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Zeitweise regnerisch im Nordosten Bulgariens

Museum in Arbanasi (Haus eines reichen Händlers)

Dasselbe Haus von außen

Die Kirche der 40 Märtyrer in V. Tarnavo

Am anderen Ufer der Jantra

Brücke mit Burg in V. Tarnavo

Der "versteinerte Wald" bei Varna



Donnerstag, 8. Juni 2017

Morgens fahren wir ins Dorf Arbanasi, das nur wenige Kilometer von Veliko Tarnavo entfernt liegt. Hier verschanzten sich früher die reichen Kaufleute hinter hohen Mauern und vergitterten Fenstern. Die Händler ließen es sich offensichtlich sehr gut gehen und machten es sich wie Sultane auf weichen Polstern gemütlich.
Danach besichtigen wir den ältesten Ortsteil von V. Tarnovo mit einigen alten Kirchen und Brücken über den Jantra-Fluss, ehe wir uns auf den Weg in den Nordosten machen. Eigentlich haben wir vor, in der Stadt Shumen die große Moschee zu besuchen. Diese Stadt wirkt mit ihren vernachlässigten Plattenbauten und etlichen riesigen, eigenartigen Monumenten auf den ersten Blick nicht sehr sympathisch und auf den zweiten noch weniger. Niemand versteht unser Englisch - und als wir nach längerem Suchen vor der Moschee stehen, sehen wir, dass sie gerade renoviert wird, und zwar außen und innen gleichzeitig. Dann beginnt es auch noch zu regnen.
Glücklicherweise haben wir die Gewitterfront überholt, als wir am "versteinerten Wald" ankommen. Worum es sich bei diesen Steingebilden handelt, wissen wir nicht, doch offensichtlich sind es keine Säulenreste, sondern ein Naturwunder.
Nur mit Mühe finden wir unser Hotel in Varna, das im Meerespark liegt, aber von der Straße her nicht zu sehen ist (auf Hinweisschilder wurde auch verzichtet). Das Hotel selbst gefällt uns aber sehr gut! Abends laufen wir durch den  kilometerlangen Park in Richtung Innenstadt und werden sehr nass, denn das Gewitter ist inzwischen auch eingetroffen.

Mittwoch, 7. Juni 2017

Geschichtliche Exkursionen in und um Veliko Tarnovo



Dächer im Freilichtmuseum Etara

Drechsler in seiner Werkstatt

Gasse im Freilichtmuseum

Veliko Tarnovo - malerische Stadtlandschaft

Der Obst- und Gemüsemarkt bei unserem Hotel

Töpfer (leider nur aus Wachs)

Licht - und Ton- Show am Abend
Die Burg erstrahlt in wechselnden Farben


Mittwoch, 7. 6. 2017

In der Nähe von Veliko Tarnavo befindet sich das Freilichtmuseum Etara, in dem Handwerker alte Techniken vorführen. Die Häuser wurden originalgetreu aufgebaut und zeigen, wie man vor 150 - 100 Jahren gewohnt hat. Alle handwerklichen Produkte kann man auch kaufen, etwa die kleinen Pfeifchen aus Holz, mit der eine Kindergruppe einen ohrenbetäubenden Lärm veranstaltet.  Wir begnügen uns mit einem leckeren Walnuss-Lebkuchen. 
Zurück in V. Tarnavo stellen wir fest, dass wir neben einem Obst- und Gemüsemarkt wohnen. Die Zahl der Sorten ist überschaubar, aber es gibt viele unterschiedlich große und rote Tomaten, Kirschen und Erdbeeren - alles sehr appetitlich. 
Bereits in Sofia sind uns einige befremdliche monumentale Denkmäler und Statuen aufgefallen. Ein ähnliches Werk existiert auch in V. Tarnovo und rangiert ganz vorne auf unserer Hitliste. Doch der Blick von dort auf die Altstadt ist bemerkenswert.
Obwohl der Handy-Wetterbericht durchgehend sonniges Wetter verheißt, zieht plötzlich ein starkes Gewitter auf und wir müssen uns in die Multmedia-Ausstellung retten. Dort erhält man einen Einblick in das Leben der Menschen während des 2. bulgarischen Reiches (etwa von 1200 bis 1400). Hier sind wir die einzigen Gäste.
Am Abend gegen 21.30 Uhr sehen wir uns von der Brücke vor der Burg die Lichtshow an, die etwa 20 Minuten dauert.  

Dienstag, 6. Juni 2017

Wundertätige Ikonen und eine 5000 Jahre alte Stadt

Trojan-Kloster

Innenraum der Wallfahrtskirche
Gurko-Gasse in Veliko Tarnovo
Altstadt von Veliko Tarnovo

Blick auf die Festung Tsarevets

Dienstag, 6. Juni 2017

Dass wir mit unserem Mietauto aus Sofia herausfinden, ist nicht ganz selbstverständlich, denn erstens gibt es kaum Wegweiser und zweitens können wir sie nur mit Mühe lesen (oder gar nicht). Trotzdem sind wir irgendwann auf dem Weg nach Osten. Unser heutiges Ziel heißt Veliko Tarnovo. 
Die Landstraße schlängelt sich endlos durch eine dicht bewaldete Hügellandschaft, sehr selten kommen wir durch kleine Siedlungen, in denen die Zeit stehen geblieben ist. Als auf einem Wegweiser ein Kloster angekündigt wird, machen wir einen Abstecher dorthin und landen an einer reich ausgeschmückten Kirche mit vielen Ikonen und Wandmalereien. Später lesen wir im Internet, dass die Ikone der Maria mit den drei Händen viele Wallfahrer anlockt. 
Am Spätnachmittag erreichen wir unser Hotel und machen gleich einen Spaziergang durch die Altstadt. Der Ort ist wirklich sehenswert und wurde auf mehreren Hügeln rings um die Windungen des Flusses Jantra angelegt. In den sumpfigen Niederungen veranstalten die Frösche ein lautstarkes Konzert. V. Tarnovo ist anscheinend auch ein Ziel englischer Krawall-Touristen, denn es gibt viele Pubs, Imbissbuden, billigen Alkohol und meistens auch Speisekarten in englischer Sprache. 

Montag, 5. Juni 2017

Im Zentrum von Sofia

Aleksandar-Nevski-Kathedrale
Sveta Nedelja
Zentrale Markthalle
Synagoge
Banja-Bashi-Moschee
Mineralquellen 
Parkanlage bei der Kathedrale
Russische Kirche (Kirche des heiligen Nikolai)

Die älteste Kirche Sofias

Volkstänze im Restaurant Chevermeto



Montag, 5. Juni 2017

Während wir am gestrigen Ankunftstag etwas enttäuscht von Sofia waren, lernen wir heute die schönen Seiten der Stadt kennen. Viele Sehenswürdigkeiten können wir von unserem Hotel aus zu Fuß erreichen. In der Markthalle decken wir uns mit Rosenhandcreme ein, danach besuchen wir die große Synagoge samt Ausstellung sowie die Bädermoschee. Das frühere Thermalbad existiert zwar nicht mehr, aber man kann das heiße Mineralwasser trinken oder in Flaschen bzw. Kanister abfüllen. In der zweitältesten Kirche Sofias, der Sophienkirche, machen wir kurz Rast, als uns die Kirchendienerin dünne Wachskerzen reicht, die sie auch noch anzündet. Dann beginnt schon der Gottesdienst: Weihrauchkessel werden geschwenkt, der Priester und der Kirchenchor führen ihre Wechselgesänge vor, während einige Leute mit großen fahrbaren Kameras das Ganze filmen. Am Ende hält einer der wichtigen Männer in der ersten Reihe eine lange Rede. Was ist das jetzt? Wir verstehen kein Wort. 
Danach gibt es Mittagessen im Restaurant "Kathedrale".  Danach laufen wir noch ein wenig herum, besichtigen dies und das, setzen uns in ein gemütliches Café an den "5 Ecken" und suchen die älteste Kirche Sofias, die Rotunde St. Georg, die im Innenhof eines großen Gebäudes liegt.
Den Abend verbringen wir im Restaurant Chevermeto, in dem auch Sängerinnen und eine Volkstanzgruppe auftreten.


Dienstag, 30. Mai 2017

Sonntagsausflug in die Oberpfalz

Der Hohe Parkstein, ein Vulkankegel
Basaltsäulen
Aufstieg auf den Rauhen Kulm
Blick vom dortigen Aussichtsturm
Klosterkirche Speinshart
Tor zum Klosterdorf

Sonntag, 28. Mai 2017

An diesem sonnigen und recht heißen Tag fahren wir in die Oberpfalz, zunächst zum Parkstein im gleichnamigen Ort, wo wir auch das interessante Vulkan-Erlebnis-Zentrum besuchen und in einer Wirtschaft direkt an der Felswand zu Mittag essen. Ein Paar, das wir unterwegs treffen, empfiehlt uns, auch den Rauhen Kulm zu besuchen, der ebenfalls vulkanischen Ursprungs ist und vom Aussichtsturm aus einen besonders guten Blick auf die Gegend ermöglicht. Man erkennt z.B. den Hohen Parkstein, den Ochsenkopf und den Schneeberg. Ein Geheimtipp ist das kleine Dorf Speinshart mit sehr schön renovierter barocker Klosterkirche. Auch hier kann man gut einkehren.