Mittwoch, 2. November 2016

Kneipentour und Gruselwald

Das Dorf Arure
Aquädukt in Arure
Unterwegs nach Las Hayas
Las Hayas, umgeben von Kanarischen Dattelpalmen
Im Nationalpark Garajonay
Entlang der Schlucht Barranco del Agua
Blick ins Valle Gran Rey
Gasthaus in El Cercado
Sonnenuntergang am Babystrand

Mittwoch, 2. November 2016

Da wir heute besser zu Fuß sind als gestern, wagen wir uns wieder an eine etwas längere Tour: Wir wandern von Arure über Las Hayas nach El Cercado. In Las Hayas besuchen wir das bekannte Gasthaus Casa Montana, in dem uns die (angeblich) über 80-jährige Wirtin freundlich begrüßt und uns davon überzeugt, zum Kaffee noch einen hausgemachten Nusskuchen zu bestellen.  Zum Abschied packt sie uns gleich noch ein paar Äpfel ein. Nun drehen wir eine Runde durch den Nationalpark (Garajonay), in dem jede Menge eigenartig gebogene und von Moos und Flechten bedeckte Bäume wachsen. Diesen Lorbeerwald gibt es hauptsächlich nur noch auf La Gomera. Leider haben wir das Smartphone im Appartment liegen lassen und können die QR-Codes auf dem Lehrpfad nicht abrufen.
Schließlich machen wir noch einen Abstecher ins Töpferdorf El Cercado. Höhepunkt der Wanderung ist die Passage am Rand der tiefen Schlucht Barranco del Agua. Von hier aus entdecken wir in weiter Ferne sogar die Antoniuskapelle wieder. Der letzte steile Anstieg führt uns direkt zur Bar Maria, wo wir umringt von einer größeren deutschen Wandergruppe zu Mittag essen.

Wanderung durchs Großkönigstal und Bootsausflug zu den Orgelpfeifen

 Dorf im Valle Gran Rey
 Antoniuskapelle bei El Retamal
 Dörfer im oberen Talabschnitt
 Terrassenlandschaft
 Unser Ausflugsboot im Hafen
 Organos mit Teide im Hintergrund
 Naturwunder Organos
 Berg hinter der Playa del Inglés
 Gruppe von Delfinen
Sonnenuntergang mit Hautacuperche

Dienstag, 1. November 2016

Die Strecke, die wir schon mehrfach mit dem Bus entlanggefahren sind, legen wir heute zu Fuß zurück. Wir beginnen bei der Antoniuskapelle und spazieren durchs Valle Gran Rey, überwiegend auf dem Gehweg neben der Hauptstraße. Die Kapelle erinnert an eine Zeit, in der die Bewohner der verschiedenen Dörfer eine Art "Wasserkrieg" geführt haben, denn auf den zahlreichen Terrassenfeldern wurden Gemüse, Getreide und Obst angebaut und zeitweise herrschte große Wasserknappheit. Inzwischen werden die meisten Terrassen nicht mehr bewirtschaftet und die Einwohner kaufen ihre Lebensmittel im Supermarkt. 
Nachmittags findet eine Bootstour zu den Organos an der Nordküste statt - außer uns sind noch etliche andere Touristen an Bord, überwiegend Deutsche. Vor dem beeindruckenden Naturdenkmal schaukelt das Schiff ganz gewaltig, trotzdem schießen wir viele Fotos. Wider Erwarten wird niemand seekrank! Wir lassen uns auf der Rückfahrt die angebotenen Tapas schmecken und kurz bevor wir im Hafen einlaufen, sichtet der Bootsführer eine Gruppe von Delfinen. Einer davon springt sogar vor unserem Boot senkrecht aus dem Wasser. 

Montag, 31. Oktober 2016

Abstieg vom Aussichtspunkt Degollada de Peraza nach San Sebastian

Degollada de Peraza
Wanderweg mit Teide im Hintergrund ...
und mit uns im Vordergrund

Roque de Sombrero
Auf dem Weg nach San Antonio
Kirche Nuestra Senora de Asuncion in
San Sebastian
Bunte Schachteln am Berg: Häuser in 
San Sebastian

Montag, 31. Oktober 2016

Eine ähnliche Wanderung wie gestern steht heute auf dem Programm, nur diesmal nach Osten in Richtung Inselhauptstadt. Wir starten an einem geschichtsträchtigen Ort, dort wo sich die Ureinwohner gegen die spanischen Grundherren aufgelehnt haben (oder so). Auch dieser Weg beginnt eher harmlos. Er führt zunächst die meiste Zeit oberhalb der Autostraße entlang und bietet schöne Ausblicke auf den Vulkan Teide (auf der Nachbarinsel Teneriffa) sowie den Hutfelsen (Roque del Sombrero) mit den vielen aufgegebenen Terrassenfeldern. Wir begegnen Schafen, bellenden Hunden hinter sicheren Zäunen und Bauarbeitern, die den Wanderweg reparieren bzw. verbreitern. Dann lassen wir uns von einem gelben Pfeil in die Irre führen und folgen - was uns später klar wird - einem ganz neuen Wanderweg (der noch nicht auf der Karte eingezeichnet ist). Wir landen zwar in einem sehr schönen Seitental, aber der Abstecher nach San Antonio war sicher nicht geplant und beschert uns ein paar zusätzliche Kilometer. Kein Wunder, dass wir in San Sebastian dann auch noch ganz knapp den geplanten Bus verpassen. Dafür kennen wir jetzt die Sehenswürdigkeiten der Stadt!

Sonntag, 30. Oktober 2016

Abstieg von Chipude ins Tal des großen Königs

Strand bei der Bushaltestelle
La Matanza mit Wasserstelle und Berg
Im Barranco de Matanza
Wanderweg zwischen Steinmauern und Agaven
Berg bei Chipude
Kapelle Unserer Frau von Guadelupe
Blick vom Wanderweg ins Valle Gran Rey
Palmen im Tal
Sonnenuntergang in La Puntilla
Sonntag, 30. Oktober 2016

Morgens um acht fahren wir mit dem Bus Linie 1 nach Chipude (Heute fahren nur zwei Busse in diese Richtung, einer davon am späten Nachmittag!). Von hier aus wandern wir zurück nach Puntilla, wo wir wohnen - das ist die Tour Nr. 13 in unserem Wanderführer. Trotz des schönen Wetters sind wir fast alleine unterwegs, nur ein paar Jäger streifen in Tarnkleidung durch die Gegend und ballern von Zeit zu Zeit (hoffentlich nicht auf uns!). Die Landschaft wirkt sehr trocken, doch die Palmen, Opuntien und Agaven bilden einen frisch-grünen Kontrast. Die meiste Zeit verläuft die Wanderung eher gemäßigt, aber der Abstieg über den Pass ins Valle Gran Rey ist nicht ohne! Insgesamt steigen wir über 1000 Meter ab, eine Herausforderung für unsere untrainierten Kniegelenke und Beinmuskeln. Dafür plantschen wir nachmittags im Pool und genießen am Abend den spektakulären Sonnenuntergang am benachbarten Strand.

Dienstag, 4. Oktober 2016

Wochenende am Neckar

Universitätsbibliothek in Heidelberg
Heidelberger Schloss

Apothekenmuseum
Studentenkarzer
Alte Aula
Blick vom Schlangenweg auf die Altstadt
Schloss bei Sonnenuntergang
Burgen bei Neckarsteinach

Burg Dilsberg bei Neckargemünd

1. bis 3. Oktober 2016

Dass Heidelberg von ausländischen Touristen geradezu überrannt wird, bemerken wir bereits in der Touristeninformation, wo wir uns die Heidelberg-Card kaufen wollen. Die Straßen der Altstadt werden von Besuchern aus aller Welt bevölkert. "Hamburg - Berlin - München - Heidelberg - Neuschwanstein" steht auf den Stofftaschen, die in den Andenkenläden angeboten werden - neben bayerischer Trachtenkleidung und Schneeballen aus Rothenburg. In den vielen Cafés kann man auch gut einen Regentag wie den Samstag verbringen. Am Sonntag scheint wieder die Sonne und wir können die Sehenswürdigkeiten der Neckarstadt ansehen: Mit der Standseilbahn fahren wir zum Schloss, das größtenteils eine Ruine ist. Auf dem Wanderweg zum Konigstuhl begegnen wir den Marathonläufern, die heute auch unterwegs sind. Interessant ist auch der Studentenkarzer mit den vielen historischen Inschriften. Auf der anderen Seite des Neckars bietet der Philosophenweg einen guten Blick auf Altstadt und Schloss.
Am Montag, dem 3. Oktober, haben wir weniger Glück mit dem Wetter, als wir auf dem 4-Burgen-Rundweg bei Neckarsteinach wandern. Auch auf  Burg Dilsberg haben wir den Schirm dabei. Vielleicht kommen wir ja einmal wieder hierher, denn die Gegend ist wirklich sehr schön und es gibt jede Menge Rad- und Wanderwege.

Samstag, 3. September 2016

Ungeplanter Strandtag in Praia da Vitoria

Skulptur am Yachthafen
Sandstrand von Praia da Vitoria
Nachmittags am  Strand
Rathausplatz
Santo-Cristo-Kirche

Donnerstag, 1. September 2016

Schon öfter haben wir festgestellt, dass man auf den Azoren immer einen Plan B haben sollte, meistens, weil einem das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Heute können wir unseren gebuchten Flug nach Ponta Delgada am Mittag nicht antreten, da wir als letzte am Flughafen ankommen und bereits alle Plätze belegt sind. Wir dürfen aber am Abend fliegen und bekommen ein Mittagessen und eine kleine Entschädigung. Vormittags ist uns bereits der schöne Sandstrand von Praia da Vitoria, der zweitgrößten Stadt Terceiras, aufgefallen. Dorthin lassen wir uns von einem Taxi bringen und legen uns unter einen der Sonnenschirme. Dieser Stand ist sicher der schönste auf der Insel und man kann hier wunderbar schwimmen! Das Meer ist  sehr sauber und es gibt heute fast keine Wellen. Außer uns sind nur wenige Leute am Strand - der ganze Ort wirkt fast verlassen. Auch in der Strandbar sind wir die einzigen Gäste, obwohl es auf unserer Azoren-Reise noch nie so heiß war wie heute: Ohne Schuhe verbrennt man sich auf dem Sand die Fußsohlen.