Samstag, 6. August 2016

Auschwitz-Birkenau

Eingang des Lagers
Baracken des Frauenlagers
Waschraum
Schlafkojen

Freitag, 5. August
Auf dem Weg nach Krakau machen wir Halt in Auschwitz, um das dortige Museum zu besuchen. Allerdings müssen wir erfahren, dass die Eintrittskarten für die folgenden Tage ausverkauft sind. Nur das Vernichtungslager Birkenau können wir besichtigen - dorthin fährt ein kostenloser Bus. Das ehemalige Lager ist riesig groß und an vielen Stellen wurden Tafeln mit Fotos und Erklärungen aufgestellt. Eine Gruppe aus Israel singt und musiziert neben den Ruinen der Gaskammern. 

Schlösser, Burgen und Kirchen im Riesengebirge



"Langes Haus" in Cieplice (Bad Warmbrunn)

Burg Chojnik (Kynast)

in Sobieszow (Hermsdorf)

Haus Wiesenstein in Jagniatkow (Agnetendorf),

das Traumhaus Gerhard Hauptmanns

Wodospad Szklarski (der Kochelfall in Schreiberhau)

Stabholzkirche Wang in Karpacz (Krummhübel)
mit Friedhof
Donnerstag, 4. August

Da heute sehr schönes Wetter herrscht, sehen wir uns nicht nur den Kurort Cieplice mit vielen renovierten Häusern an, sondern wandern auch im Nationalpark Riesengebirge: zur Kynastburg bei Sobieszow und zu einem Wasserfall bei Szklarska Poreba. Beim Mittagessen treffen wir einen Deutschen, der früher die Schule in Hermsdorf besucht hat, aber vor 70 Jahren diese Gegend verlassen musste. Besonders gut gefällt uns die Villa Wiesenstein, in der Gerhard Hauptmann seine letzten Lebensjahre verbracht hat. Nachdem das Haus viele Jahre lang als Kinderkurheim diente, ist es jetzt ein Museum. Die Stabholzkirche in Karpacz stammt ursprünglich aus Norwegen.

Mittwoch, 3. August 2016

In Jelenia Gora, dem früheren Hirschberg

Mittagessen am Rathausplatz
Schöne Häuser am Rathausplatz
Rathaus und schöne Häuser
Blick vom Burgtor-Turm auf die Altstadt
Stadttor-Bastei
Fußgängerzone
Gnadenkirche

Mittwoch, 3. August 2016

Wir machen einen Abstecher ins Riesengebirge, nach Jelenia Gora, das heute noch einen Hirsch im Stadtwappen trägt. Vielleicht bedeutet der heutige Name ja auch das Gleiche wie der frühere. Der Rathausplatz ist wirklich sehenswert, zumal es da viele Restaurants gibt, in denen man draußen mit Blick auf die ansprechend renovierten Häuser sitzen kann. In dieser Gegend machen hauptsächlich Polen Urlaub, doch man kann sich auch auf Englisch bzw. Deutsch verständigen. Mit Hilfe eines Stadtplans erkunden wir die Altstadt. Vom Burgtor-Turm, einem der letzten Reste der Stadtbefestigung, sieht man den Rathausplatz von oben. Im Café Decor kann man inmitten schöner Dinge Cappuccino trinken. Rings um die Gnadenkirche  stößt man auf alte Grabkapellen und aufwendige Grabsteine der reichen deutschen Kaufmannsfamilien, die vor vielen Jahren hier ansässig waren. Die ausführlichen Inschriften erzählen vom traurigen Leben dieser Leute, die oft nicht einmal sechzig Jahre alt wurden, aber die meisten ihrer Kinder überlebten. 

Dienstag, 2. August 2016

Bautzen: Senf, Sorben, Spree, Stausee und sehr viele Türme

Häuser am Hauptmarkt
Alte Wasserkunst an der Spree,
dahinter die Michaeliskirche
Blick von der Friedensbrücke auf die Altstadt
der Schülerturm
Jugendherberge in der Gerberbastei
Ortenburg und Nicolaikirchenruine

Dienstag, 2. August 2016
Auf der Fahrt nach Bautzen begleitet uns stundenlang der Regen, doch kaum sind wir auf dem Campingplatz am Stausee angekommen, klart das Wetter auf. Nach der Besichtigung des Doms St. Petri landen wir in einem Laden, in dem man unzählige Sorten von Senf kaufen kann. Morgen früh gibt es also Brötchen mit leckerem Senfaufstrich. Danach steigen wir auf den Aussichtsturm der "Alten Wasserkunst" und ebenso tief in den Keller hinunter, wo man sieht, wie in früheren Jahrhunderten die Wasserversorgung funktionierte. Abends essen wir sorbisch im Restaurant "Wjelbik", was sich als absoluter Glücksgriff herausstellt. Später folgt noch ein kleiner Spaziergang am Stausee, danach lassen wir den Tag im Kaminzimmer des Campingplatzes ausklingen.





Montag, 23. Mai 2016

Langeoog - heile Welt im Wattenmeer














17. bis 25. Mai 2016

In Langeoog hat man ein wenig das Gefühl, die Zeit sei stehen geblieben - im positiven Sinn. Als Urlauber kann man dort ein paar Gänge herunterschalten, alles geht langsamer und entspannter. Man erkundet die kleine Insel zu Fuß oder per Rad und wenn man auch nach wenigen Tagen meint, alles gesehen zu haben, so gibt es doch immer wieder Neues zu entdecken. Beispielsweise einen zauberhaften Sonnenuntergang am kilometerlangen weißen Sandstrand, die Graugansfamilien auf den Wiesen in der Nähe der Jugendherberge, balzende Fasane und riesige Vogelschwärme im Naturschutzgebiet. Gegen schlechte Laune an Regentagen hilft ein Spaziergang durch die Dünenlandschaft - auch wenn man dabei nass wird - ein Besuch des Wellenbads und ganz sicher (falls man die Gelegenheit dazu hat) ein Konzert der hinreißenden Flinthörners (das ist der Langeooger Shantychor).

In der Stadt des Protz-Bischofs




16.Mai 2016

Dass ausgerechnet Tebartz van Elst den Tourismus in Limburg ankurbeln würde, hätte man wohl nicht vermutet. Doch zumindest wir beide hatten vorher noch nie etwas von Limburg gehört. Nun, auf dem Weg nach Düsseldorf, legen wir in der schönen alten Stadt eine Pause ein und essen in einem gemütlichen Restaurant zu Mittag. Das Ortszentrum mit den vielen Fachwerkhäusern gefällt uns gut. Der Dom ist etwas schlicht - hier hätten wir mehr Protz und Prunk erwartet. Deshalb stoppen wir später noch einmal in Köln, wo der Dom doch noch einige Nummern größer und prachtvoller ist, und bewundern die bunten Fenster.

Stahlbergschleife und Kloster Eberbach






13. bis 16. Mai 2016

Für unser diesjähriges "Peru-Treffen" haben Cilly und Jack zwei besonders schöne Wanderungen ausgewählt und auch das Wetter ist viel besser als bei unserer Anreise quer durch die Unwetterfront. Von der Jugendherberge Burg Stahleck hat man einen wunderbaren Blick auf den Weinort Bacharach. Weitere Höhepunkte der Wanderung sind die Mittagspause inmitten der verfallenen Mauern von Ruine Stahlberg, die Begegnung mit einer Schafsherde sowie der Abstieg entlang der Weinberge von Bacharach.
Am nächsten Tag versammeln wir uns im Weinkeller des Klosters Eberbach zu einer Führung mit Weinprobe - der schwarze Belag auf den Mauern ist durch die Alkoholdämpfe entstanden. Mönche wohnen hier zwar schon seit Langem nicht mehr, man kann sich aber gut vorstellen, wie sie in ihrem ungemütlichen Schlafsaal gefroren haben. In diesen Gemäuern wurde der Film "Der Name der Rose" gedreht.