Mittwoch, 20. August 2014
Frühstück mit Papagei und Regenwaldtour verschärft
20. August 2014
In der Lodge gibt es auch einige Papageien, die morgens auch ihr Stück vom (Pfann-)Kuchen haben wollen und sich blitzschnell die Reste schnappen.
Nachdem wir mit dem Kanu ein Stück den Napo-Fluss hinuntergefahren sind, gehen wir wieder auf Dschungel-Expedition und sehen unter anderem einen Pfeilgiftfrosch sowie Riesenameisen. Unser Guide zeigt uns, wie man einen Pfeil mit Curare vergiftet. (Dazu verwendet man aber glücklicherweise eine Liane - Glück für den Frosch.) Er klettert mit Hilfe eines selbstgebastelten Lianenrings blitzschnell einen Baum hoch und zeigt, wie man ein Palmendach flechten kann.
Größere Tiere bekommen wir erst im ökologischen Zoo "Amazoonico" zu Gesicht, meist ehemalige Haustiere, denen von ihren ehemaligen Besitzern Zähne gezogen oder Flügel gebrochen wurden. Um diese Tiere kümmern sich hauptsächlich Freiwillige, junge Leute aus Deutschland oder der Schweiz, die viel Idealismus beweisen.
Dienstag, 19. August 2014
Misahualli: Regenwaldtour im deutschen Garten
19. August 2014
Heute wohnen wir im Jardin Aleman, einer Dschungellodge am Napo-Fluss, der in den Amazonas mündet. Die Lodge gehört einem deutschen Arzt, der zur Zeit Urlaub in der alten Heimat macht. Ein Indigena-Guide zeigt uns einige Pflanzen und Tiere, die in der Umgebung heimisch sind. Glücklicherweise sind wir mit Gummistiefeln und Wanderstock ausgerüstet, sonst würden wir hinterher nicht mehr so frisch aussehen. Auf den oberen Bildern sieht man Chontocuro, Palmmaden, die geröstet wie Bacon schmecken und roh angeblich nach Kokos. Die leckeren Kleintiere stehen aber nicht auf unserem Speiseplan.
Montag, 18. August 2014
Vom Weberdorf Peguche zu den Thermen von Papallacta
18. August 2014
Das Dorf Peguche ist bekannt für die Webkünste der Otavalo-Indios und hier sehen wir, welche Arbeitsschritte notwendig sind, damit aus Rohwolle ein fertiger Wandbehang entsteht.
Danach machen wir Bekanntschaft mit einem wichtigen Exportzweig Ecuadors: Schnittblumen, insbesondere Rosen in allen Farben. Gibt es den Farbton in der Natur noch nicht, wird eben ein wenig nachgeholfen.
Sehr entspannend sind die Thermen von Papallacta,sofern man keine Probleme mit der Höhenlage (über 3300 m) hat. Das Becken befindet sich direkt vor unserer Zimmertür und während man im heißen Wasser dümpelt, kann man Kolibris an den blühenden Büschen beobachten.
Sonntag, 17. August 2014
Wanderung um den Kratersee
17. August 2014
In der Nähe unserer Unterkunft liegt im Naturpark Cotocachi ein wunderschöner Kratersee, die Laguna Cuicocha. Ringsherum führt ein Wanderweg, immer mit Aussicht auf den See sowie auf den Vulkan Cotocachi, dessen Gipfel aber meistens von Wolken verdeckt wird. Wegen der Höhenlage (über 3000 m) wachsen hier kaum Bäume, aber viele Sträucher, Orchideen und andere Blütenpflanzen. Wenn man die Steigungen zu flott angeht, gerät man schnell außer Atem! Wir wandern ca. 4 Stunden, nicht die ganze Runde, bis uns der Bus wieder zur Hacienda bringt, wo wir den Rest des Tages im Garten bzw. im Whirlpool verbringen.
Samstag, 16. August 2014
Nördlich von Quito: der größte Indiomarkt Ecuadors
Jeden Samstag findet in Otavalo ein großer Kunsthandwerkermarkt statt, bei dem hauptsächlich die Indios der Umgebung ihre Waren anbieten: Gestricktes und Gehäkeltes, Bilder und Schmuck, Musikinstrumente und vieles mehr. Wir kaufen eine Tüte voll seltsamer gelber Früchte, die wir morgen zum Picknick mitnehmen werden. In der Stadt Cotacachi sehen wir eine Hochzeitsgesellschaft vor der Kirche - Otavalo-Indios in ihrer Festtagskleidung. Hier tragen die Männer ihre Haare zu einem Zopf geflochten, die Frauen haben eine Art Pferdeschwanz. Während eine Musikkapelle aufspielt, tanzen einige junge Leute um das Brautpaar herum. Unsere Unterkunft ist traumhaft: Die Hacienda Chorlavi liegt in einem parkartigen Gelände mit vielen Avocadobäumen und blühenden Sträuchern..
Freitag, 15. August 2014
Wir schnuppern Höhenluft
15. August 2014
Liegt Quito bereits fast so hoch wie die Zugspitze, kommt man mit der Seilbahn im Westen der Stadt noch deutlich höher hinauf - bis über 4000 Meter. Hier oben ist die Luft schon recht dünn, aber die Aussicht ist grandios. Ein Fußweg führt dann bis zum Gipfel des Vulkans Pichincha. Einige aus unserer Gruppe steigen unterwegs auf ein Pferd um, andere verkleiden sich als Indios und lassen sich mit den Lamas fotografieren. Da wir noch den botanischen Garten in Quito besichtigen wollen, kehren wir gegen Mittag um und fahren wieder hinunter. Der Jardin Botanico ist für seine Sammlung einheimischer Orchideen bekannt, außerdem gibt es dort viele fleischfressende Pflanzen. Im Freien schwirren Kolibris zwischen den blühenden Sträuchern herum. Wir beschließen den Tag auf der Dachterrasse des Cafés Vista Hermosa mit Blick auf den Panecillo und den großen Platz.
In der Altstadt von Quito
14. August 2014
Die dominierenden Bauwerke in Quitos Altstadt sind die vielen großen Kirchen. Man könnte sicher mehrere Tage lang nur Kirchen besichtigen, aber wir beschränken uns auf die wichtigsten und beginnen mit der Basilika, die den Stadtkern überragt. Nett sind die Wasserspeier, die hier nicht die Form von Teufeln und Dämonen, sondern von einheimischen Tieren haben: Außer Ameisenbären findet man Schildkröten, Affen, Krokodile etc. Neben der Kathedrale und dem Bischofspalast entdeckt man den schönsten Platz Quitos (und angeblich ganz Lateinamerikas) - den Unabhängigkeitsplatz, auf dem man die Auswahl zwischen Dutzenden von Schuhputzern hat, die mit dem Spruch "Sus zapatos son sucios" mit uns ins Geschäft kommen wollen. In der Jesuitenkirche, innen komplett vergoldet, herrscht leider Fotografierverbot. Mittags, nach dem etwas verspäteten Begrüßungsdrink (Guanabana-Saft etc.) verabschiedet sich unser Guide und wir verbringen den Rest des Tages auf dem Panecillo, einem Hügel, auf dem eine riesige Figur der Jungfrau Maria steht. Diese Figur, innen hohl, dient als Aussichtsturm und man sieht von hier aus, wie sich die Stadt in alle Richtungen ausdehnt. Daneben lassen Kinder ihre Drachen steigen und einige verwilderte Hunde toben herum.
Abonnieren
Posts (Atom)







































