Samstag, 11. August 2012

Eine Nacht im Baumhaus



Samstag, 11. August 2012

In der Nacht zum Samstag tobt ein schlimmes Gewitter. Wenn man im Baumhaus schläft, kann man nur hoffen, dass der Blitz woanders einschlägt und das Dach dicht hält. Ansonsten ist es recht gemütlich, auch wenn die ganze Konstruktion etwas schwankt.
Von den frisch geschlüpften grünen Meeresschildkröten, die wir auf der Insel Satang in die Hand nehmen dürfen, gibt es leider keine Fotos, denn Fotografieren ist verboten, selbst ohne Blitz.
Nachmittags kommen wir zurück nach Kutching und sehen uns einige schöne Gebäude in der Stadt an, darunter die alte Moschee mit dem islamischen Friedhof.

Dschungel-Streifzüge



Freitag, 10. August 2012

Bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad wandern wir mehrere Stunden durch den Dschungel, vormittags im Baku-Nationalpark auf der Suche nach Nasenaffen, die wir auch hoch in den Baumwipfeln erspähen, nachmittags im Permai Rainfforest Resort, wo wir eine abenteuerliche Tour zum Wasserfall machen. Wir wohnen in einem Baumhaus!

Bananen für die Orang Utans und die Hausapotheke der Iban





Donnerstag, 9. August 2012


Hunderte von Touristen beobachten die Orangs bei der Fütterung im Zentrum Semenggok. Die größte Attraktion ist das dominante Männchen Ritchie, dem kein anderer Affe die Bananen streitig macht.
Am Nachmittag zeigt uns unser Guide Lloyd, welche Regenwaldpflanzen von den Iban gegen welches Leiden verwendet werden. Lloyds Großvater war noch ein richtiger Kopfjäger und obendrein Schamane.



Im Cultural Village bei Kuching



Mittwoch, 8. August 2012

Das Cultural Village, ein Freilichtmuseum mit Gebäuden verschiedener Völker Borneos ist sehr sehenswert, denn man kann den Bewohnern bei der Arbeit zusehen und sich von ihnen etwas über die Lebensweise der Ureinwohner erzählen lassen. Aber auch die jungen Iban, Orang Ulu und Penan gehen mit der Zeit, benutzen I-Pods und montieren elektrische Verstärker an ihre traditionellen Musikinstrumente. Viele tragen aber noch die traditionellen Tattoos und treffen mit dem Blasrohr jeden Luftballon.




Dienstag, 7. August 2012

Kuala Lumpur zu Fuß




Nach unseren schlechten Erfahrungen mit dem Hop-Bus beschließen wir, heute die Stadt zu Fuß zu erkunden. Wir beginnen morgens mit dem historischen Zentrum, dem Dataran Merdeka, wo noch viele beeindruckende Gebäude aus der Gründungszeit stehen. Später spazieren wir in Richtung KL-Tower und haben von oben eine gute Aussicht auf alle Sehenswürdigkeiten, die wir vorher schon besucht haben, etwa die Petronas Zwillingstürme. Wir stellen fest, dass die Monorail (eine Art Schwebebahn) eine gute Alternative zu Bus und Taxi darstellt: preiswert, schnell und ohne Verkehrsstau gelangt man an viele Orte und behält zudem immer den Überblick. Als Fußgänger hat man manchmal ein Problem mit fehlenden Überführungen bzw. Gehsteigen und muss oft längere Umwege machen. Trotzdem gelangen wir auch noch zum alten Bahnhof und zur Nationalmoschee. Wären wir etwas früher gekommen, hätten wir diese auch besichtigen können. (Unschicklich gekleidete Frauen hüllen sich in einen der lila Leih-Überwürfe, die man für diesen Zweck bereithält).

Montag, 6. August 2012

Mit dem Hop-Bus durchs Verkehrschaos



Heute Morgen waren wir noch von der Idee begeistert, mit dem Hop on - Hop off - Bus die Sehenswürdigkeiten KLs zu erkunden. Das Ticket kostet nur 10 € pro Person und gilt 24 Stunden. Alle halbe Stunde fährt einer dieser Busse laut Prospekt. Vormittags schlendern wir durch die Einkaufsmeile "Little India", werfen einen Blick durchs Tor auf den Regierungspalast und bewundern die farbenfrohen Beete im Orchideen- und Hibiskusgarten. Doch dann wird der Verkehr immer dichter und der Bus kommt nur noch langsam vorwärts. Nach unserem Mittagessen in einem ziemlich schmuddeligen indischen Lokal stehen wir wieder endlos an der Haltestelle, bis der Hop-Bus auftaucht, diesmal ziemlich voll. Nun schleichen wir im Schneckentempo zu den Petronas Twin Towers. Das Einkaufszentrum hier drinnen ist wirklich edel - alles ist vertreten, was gut und teuer ist. Für eine Tasse Kaffee reicht unser Geld noch!  Mit dem nächsten Bus stehen wir eine Stunde im Stau, bis uns der Busfahrer davon überzeugt, dass wir zu Fuß wesentlich schneller in Chinatown ankommen als mit ihm oder einem Taxi. Was auch wirklich stimmt, denn in zehn Minuten Fußmarsch überholen wir Hunderte von Autos und sind im Nu in der Jalan Petaling, einer der wichtigsten Einkaufsstraßen in diesem Viertel. Nun finden wir sogar den indischen Tempel, den wir gestern vergeblich gesucht haben!

Sonntag, 5. August 2012

Todmüde in Kuala Lumpur

Nach einem durchwachten Nachtflug erreichen wir Malaysia am frühen Morgen und versuchen, tagsüber wach zu bleiben. Da wir mitten in Chinatown wohnen, nehmen wir uns heute Zeit für diesen bunten und lebhaften Stadtteil. Hier gibt es unzählige kleine Stände bzw. Läden mit Kleidung, Lebensmitteln oder Geschenkartikeln, mehrere günstige Hotels und ein paar Tempel. Auch die Körperpflege kommt nicht zu kurz: Man kann sich von zahnlosen kleinen Fischen die Hornhaut an den Füßen entfernen lassen - am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig! Nachmittags besichtigen wir den großen Vogelpark mit einer riesigen Freiflugvoliere, in der man exotische Vögel ganz aus der Nähe fotografieren kann. Einem der seltenen Nashornvögel ist es gelungen, sich aus seinem Käfig zu befreien und nun flattert er zwischen den Störchen, Ibissen und Tauben herum.