Dienstag, 28. Dezember 2010

Eingeschneit im Erzgebirge




27-28.12.2010
In Schellerhau bei Altenberg, wo wir unseren Langlauf-Urlaub verbringen, türmen sich die Schneemassen mehr als meterhoch. Unsere Wirtin ist bereits am frühen Morgen mit der Schneefräse zugange, damit wir das Haus verlassen können. Die Loipe ist angeblich leicht zu erreichen, wir müssen nur die Skipiste hochlaufen. Oben gibt es dann etliche Spuren in alle möglichen Richtungen (Auf dem Plan ist nur eine eingezeichnet). Auch die anderen Leute rätseln, wie sie fahren sollen. Mittags erreichen wir Altenberg nach einigen Umwegen. Zurück geht es den gleichen Weg - keine Experimente! Vielleicht sind die Wegweiser ja auch alle zugeschneit. Trotz des dichten Nebels finden wir wieder heim! Abends gehen wir in Schellerhau essen. Die Schneemauern an der Straße sind wirklich sehenswert.

Mittwoch, 17. November 2010

Bangkok-13-17.11.2010


Wat Mahathat

ChakrMaha Prasat Halle

Liegender Buddha im Wat Lokayasutharam
Er ist 29m lang. Sein Kopf ruht auf einem Lotusblüte

Floating Market - Der schwimmende Markt in Damnoen Saduak.
Der asiatische Venedig sieht Touristen scharenweise an.


Elefanten Reiten ist mit Guide gar nicht schwierig.

Beide Bayoke Hotels .
Wir wohnen im Bayoke Suite ( vorne). Dahinter ist Bayoke Hotel mit Sky Tower. Dort hat man die höchste Aussicht über Bangkok. Bayoke Suite hat nur 43 Stockwerke. Jeden Tag geniessen wir beim Frühstück die schöne Aussicht.

Lekkeres Essen beim Wochen Markt


Ruhender Buddha im Wat Pho.
Der vergoldete Buddha ist 45m lang und 15m hoch. Sein Fußsohlen werden mit Perlmutt verziert.


Wat Ratchanada


Tuktuk - Der berühnte thailandische Dreiräder sehr wendig platz- und energiesparend.
Hier ist eine klassische Ausführung. Es gibt auch anderes modernes Design

Freitag, 5. November 2010

Zwischenstopp in Loket: Folterkeller und Kartoffelsuppe




Montag, 1. November 2010

Auf dem Heimweg legen wir eine Pause in Loket ein. Die Ortschaft, die früher mal Elbogen hieß, liegt ganz malerisch zu Füßen einer imposanten Burg in einer Egerschleife. Wir kommen an einem Lokal vorbei, in dem Goethe angeblich seinen 74. Geburtstag gefeiert hat. Das Restaurant gegenüber nennt sich auch "Goethe". Da wir noch nicht hungrig sind, steigen wir hoch zur Burg und besichtigen das alte Gemäuer. Der Folterkeller hier ist nichts für Leute mit schwachen Nerven und echt gruslig mit halbverwesten Skeletten und ähnlichen Horrorfiguren ausgestattet. Dazu ertönt Schmerzensgeschrei vom Band. Danach müssen wir uns in der Burggaststätte stärken: Empfehlenswert ist die Kartoffelsuppe mit Pilzen im ausgehöhlten Brot - eigentlich eine vollständige Mahlzeit, aber wir haben noch einen Hauptgang bestellt um unsere restlichen Kronen loszuwerden.
Einige Stunden später werden wir schon wieder von der Polizei angehalten. Wir sind bei strahlendem Sonnenschein ohne Licht gefahren, und das kostet 500 Kronen! Gut, dass wir alle Kronen ausgegeben haben, denn der Polizist verschmäht unsere Euros und lässt uns ohne Strafe ziehen.

Bechern in Karlsbad - Wellness wie zu Goethes Zeiten




Sonntag, 31. Oktober 2010

Die Heilquellen von Karlsbad lockten schon in früheren Zeiten gesundheitsbewusste Touristen aus ganz Europa an - u. a. hielten sich angeblich Sissi und Kaiser Franz, Goethe sowie etliche russische Zaren hier auf. Ausgerüstet mit einer der (meist unsäglich kitschigen) "Schnabeltassen" flaniert man durch die Wandelhallen und bedient sich aus den zahlreichen Brunnen. Was so schlecht schmeckt, kann ja nur gesund sein! Doch es gibt hier noch eine weitere heilkräftige Flüssigkeit, ein wahres Lebenselixir, nämlich den Kräuterlikör Becherovka, erfunden vor ca. 200 Jahren von einem Apotheker namens Becher.
Vormittags besichtigen wir das Museum in der ehemaligen Likörfabrik und erfahren viele Details aus der Geschichte des Magenbitters. Während einer Filmvorführung dürfen wir den Originallikör und 2 andere Produkte auch testen. Später erstehen wir eine Schnabeltasse und probieren das Heilwasser. Nachmittags fahren wir mit dem Schrägaufzug hoch zum Aussichtsturm und unternehmen eine Wanderung auf den Hügeln rings um Karlsbad.

Gekrallt in Franzensbad






30. Oktober 2010

Heute brechen wir zu einem verlängerten Wochenende in Tschechien auf. Unser erster Halt ist in Franzensbad. Das Navi lotst uns zuverlässig durch die Innenstadt und wir stellen unser Auto auf einem der markierten Parkplätze entlang der Straße ab. Anschließend gehen wir zum Mittagessen ins Restaurant Goethe, wo zu Füßen der Gäste ca. 50 Kois in einem riesigen Bodenaquarium herumschwimmen. Der Speisesaal ist erstaunlich leer - dabei ist das Essen gut und preisgünstig und die Kellner sehr aufmerksam und freundlich.
Auf dem Rückweg zum Auto registrieren wir schon von weitem eine knallgelbe Kralle am linken Vorderrad. Auch das Nachbarauto wurde gekrallt. Unter den hämischen Blicken der Passanten warten wir auf die Polizeistreife, die uns befreit und abkassiert. Wir haben Glück! Das gelbe Metall gibt es heute (da Wochenende) zum Schnäppchenpreis von 500 Kronen (ca. 20 €). Normalerweise kostet es das Vierfache! Wir haben nämlich kein Ticket für die Durchquerung des Kurgebiets gelöst.
In Karlsbad lassen wir das Auto lieber stehen und gehen zu Fuß. Besonders gut gefällt uns die russisch-orthodoxe Kirche, die man auch von unserer Unterkunft aus sehen kann.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Passionsspiel Oberammergau 2010




Letztes Jahr beschlossen wir, 2010 die Passionsspiele zu besuchen und erhielten nach längerer Wartezeit tatsächlich 2 Karten für den 2. Oktober, die vorletzte Aufführung. Und nun ist es soweit! Morgens brechen wir auf in Richtung Oberammergau und je näher wir den Bergen kommen, umso schöner wird das Wetter. Am Staffelsee machen wir Mittagspause unter der warmen Herbstsonne. Danach fahren wir zu unserer Privatunterkunft in Unterammergau. In Oberammergau ist eine halbe Stunde vor Beginn der Vorstellung schon sehr viel los: Unzählige Besucher flanieren durch die Straßen, die meisten davon im Rentenalter. Einige versuchen noch Karten zu ergattern, dabei ist das Festspielhaus bis zum letzten Platz besetzt.
Beeindruckend sind die Menschenmassen auf der Bühne - bei einigen Szenen wimmelt es nur so von blaugekleidetem Volk, vom Kleinkind bis zum Greis. Obwohl wir ganz hinten sitzen, kann man die Darsteller gut verstehen; das internationale Publikum ist mit Textbüchern ausgestattet um der Handlung folgen zu können. Nach 2,5 Stunden gibt es eine längere Pause, die die meisten fürs Abendessen nutzen, bis sich um 20 Uhr der 2. Teil anschließt, der noch einmal 3 Stunden dauert. Trotzdem wird es niemals langweilig; die gesamte Darbietung wirkt sehr professionell - die Spielszenen, der Chor und die "lebenden Bilder".

Mittwoch, 1. September 2010

Montag, 30. 8. 10



Abschied von Costa Rica

Zum letzten Mal gibt es das übliche Frühstück "gallo pinto", Reis mit schwarzen Bohnen, dazu Rührei, Toast und Obst. Kein Wunder, dass die Tico alle so gut beinander sind. Da unser Flugzeug am Spätnachmittag startet, bummeln wir vormittags noch einmal durch San José. Wir lauschen den Marktschreiern, die an den Straßenecken einzelne Kochbananen oder ähnliches anbieten, treffen einen Polizisten mit Dienstfahrrad in der Fußgängerzone und trinken frische Kokosmilch am Obststand. Zu Mittag speisen wir in einem rustikalen Lokal gegenüber der Merced-Kirche. Das gebräuchlichste Essen wird "casado" genannt und besteht aus einer Kombination von Reis, schwarzen Bohnen, Salat, Kochbanane und wahlweise Huhn, Fisch, Fleisch in Soße etc. Wir lassen es uns schmecken, während draußen der erste Regen fällt, untypischerweise schon mittags.